Deutsche Charts

Electric Callboy holt mit „Tanzneid“ erneut Platz eins

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Die Band Electric Callboy steht in einer Halle in Castrop-Rauxel - von links nach rechts: Frank Zummo, Daniel Haniß, Kevin Ratajczak, Nico Sallach, Pascal Schillo und Daniel Klossek. (Archivbild)

Die Band Electric Callboy steht in einer Halle in Castrop-Rauxel - von links nach rechts: Frank Zummo, Daniel Haniß, Kevin Ratajczak, Nico Sallach, Pascal Schillo und Daniel Klossek. (Archivbild)

Von dpa

Von Castrop-Rauxel an die Chartspitze: Mit ihrem neuen Album, dessen kreativer Titel „Tanzneid“ lautet, hat es die aus dem Ruhrgebiet stammende Band Electric Callboy mal wieder auf Platz eins geschafft. US-Popsängerin Ariana Grande, die mit „Petal“ letzte Woche zum ersten Mal an der Spitze der deutschen Album-Charts gestanden hatte, fiel auf die Fünf.

„In den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, übernimmt die Band - wie 2022 mit Vorgänger "Tekkno" - die Spitzenposition“, teilen die Chartsermittler in Baden-Baden zu Electric Callboy aus Castrop-Rauxel mit. Pop, EDM, Metalcore: Es gebe kaum ein Genre, das Electric Callboy nicht miteinander kombinierten - und gerade diese Mischung mache den unverwechselbaren Sound von „Tanzneid“ aus.

Von Schlager bis Ski Aggu: Um ihre Hits zu schreiben, holen sich Electric Callboy ihre Inspiration von so ziemlich überall her. „Wir inspirieren uns nicht an dem Genre, in dem wir uns zu Hause fühlen“, sagte Nico Sallach, einer der Frontmänner der Band, kürzlich der Deutschen Presse-Agentur. Sie fragen sich also etwa: Was läuft gerade popkulturell? Warum funktioniert das? Je abstruser das Crossover, desto besser.

Manchmal fielen ihnen Song-Ideen auch direkt vor die Füße. Ein Wort, das sie einfach „total geil“ finden und der Rest schreibe sich dann wie von selbst. So kam es auch zum titelgebenden Song des Albums: „Boah, da kriegt man ja richtig Tanzneid“, soll der Schauspieler Uke Bosse beim Musikvideodreh zu „Elevator Operator“ gesagt haben. Gegenüber waren die Menschen für einen Take am Tanzen - Bosse, Kevin Ratajczak und Nico Sallach hatten Drehpause und waren neidisch auf die gute Stimmung.

Ansonsten ist derzeit vor allem in den sommerlichen Single-Charts nicht so viel Bewegung: Der WM-Song und offizielle Sommerhit „Dai Dai“ von Shakira und Burna Boy steht in der inzwischen siebten Woche ganz oben.

Dahinter liegen „Movin' To The Sun“ (Hugel, Imael Angel & Ultra Naté) sowie „Killy Manjaro“ (Summer Cem & Billa Joe). „Gut genug“ von Kitschkrieg, Blumengarten und Shirin David fiel von Platz drei auf die Vier.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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