Abschied des ZDF-Satirikers

Böhmermann zu Magazine Royale: Joghurtbecher ist ausgekratzt

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Der Satiriker Jan Böhmermann erklärt seine Entscheidung über das Ende von «ZDF Magazin Royal» (Archivbild)

Der Satiriker Jan Böhmermann erklärt seine Entscheidung über das Ende von «ZDF Magazin Royal» (Archivbild)

Von dpa

Der Satiriker Jan Böhmermann hat eine weitere Begründung für das Ende seiner Show „ZDF Magazin Royale“ geliefert. „Der Joghurtbecher ist ausgekratzt, dann muss man einen neuen Joghurtbecher aufmachen“, sagte er im ARD-Podcast „Deutschland3000 mit Eva Schulz“: „Es nützt nichts.“

Wie es nach dem 18. Dezember, der letzten Folge des „ZDF Magazin Royale“, beruflich für ihn weitergeht, ließ Böhmermann offen: „Ich muss die Nadel von der Platte nehmen, um dann zu gucken, ob ich eine Platte umdrehe oder eine neue auflege oder vielleicht mir einen CD-Spieler kaufe.“

Zu neuen Projekten sagt er: „Wer mich einkauft oder die kreative Gruppe, mit der ich zusammenarbeite, weiß ja, was er oder sie zu erwarten hat. Und natürlich bin ich kompromisslos, wirklich kompromisslos und radikal im Herstellen des Programms.“

Das ZDF hatte kürzlich das Ende von Böhmermanns „ZDF Magazin Royale“ nach mehr als sechs Jahren angekündigt. Die Sendung soll am 18. Dezember zum letzten Mal zu sehen sein. Man befinde sich „aktuell in guten Gesprächen mit Jan Böhmermann zu einem möglichen neuen Show-Konzept“, hieß es. Böhmermann hatte jüngst betont, das Ende von „ZDF Magazin Royale“ sei allein seine Entscheidung gewesen.

Böhmermann warnt vor Rechtsextremismus

Von Host Eva Schulz im ARD-Podcast darauf angesprochen, dass die Sendung ende, während die AfD in zwei ostdeutschen Bundesländern Landtagswahlen stärkste Kraft geworden sei, antwortet Böhmermann ironisch: „Ich übernehme mit diesem Schritt die politische Verantwortung für das Versagen der Bundesregierung.“

Gespräche mit Rechtsextremen lehne er ab: „Ich meine, ich bin wenig dogmatisch, aber ich möchte nicht mit Rechtsextremisten reden, und ich möchte nicht mit Leuten reden, die Rechtsextremisten normalisieren.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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