Unbekannte Inhaltsstoffe

Warum gefälschte Einweg-E-Zigaretten gefährlich sind

Bei Fake-Vapes hat man keine Ahnung, was drinsteckt.

Bei Fake-Vapes hat man keine Ahnung, was drinsteckt.

Fans von Einweg-E-Zigaretten laufen Gefahr, an gefälschte Produkte zu geraten.

Wenn Original-Einweg-Vapes schon gesundheitsschädigend sind, so hat man bei Fake-Produkten so gar keine Ahnung, welche Inhaltsstoffe man da gerade inhaliert. Tests zeigten: Manche Fake-Produkte waren zum Beispiel als nikotinfrei deklariert. Bei genauer Überprüfung wurde aber festgestellt, dass doch Nikotin drin war.

Bei anderen Fake-Vapes lag der Nikotin-Gehalt deutlich über dem gesetzlichen Limit von 20 Milligramm Nikotin/ml.

Hersteller reagieren auf Fakes, indem sie einen einzigartigen QR-Code auf jede Original-Verpackung drucken. Scannst du ihn mit dem Handy, landest du auf der Website des Herstellers. Das soll die Echtheit bestätigen. Jeder QR-Code lässt sich genau einmal einscannen. Kommst du nun an ein Fake-Produkt, kann nach dem Einscannen folgende Meldung erscheinen: "Der Code wurde schon x-Mal eingescannt." So erkennst du, dass es sich um ein Fake-Produkt handeln muss.

Hier sind weitere Hinweise, wie du gefälschte Produkte identifizieren kannst:

  • Optische Abweichungen der Verpackung: Die Farben stimmen beispielsweise nicht mit dem Original überein oder die Schrift ist etwas anders.
  • Das Produktionsdatum auf der Verpackungsseite fehlt.
  • Die Angabe der Nikotinstärke ist überklebt. Der Aufkleber kann einfach weggekratzt werden, wobei darunter die Nikotinstärke mit "0 %" angegeben ist.

Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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