Schule

Sieben smarte Fakten zum Start ins neue Schuljahr

Am 15. September beginnt das neue Schuljahr. 

Am 15. September beginnt das neue Schuljahr. 

Hast du dich schon mal gefragt, wie lang dein Schulweg ist? Ob die Ferien an freier Zeit reichen? Oder wie viel Gewicht du jeden Tag mit dir herumschleppst? Zum Start ins neue Schuljahr haben wir Antworten für dich.

185 Tage Schule im Jahr

Wie viel Zeit Kinder und Jugendliche in der Schule verbringen, ist gesetzlich in Stundentafeln festgelegt. Ebenso die Zeit, in der sie Ferien oder frei haben (Ferienordnung). Für das Schuljahr 2026/2027 sieht das Kultusministerium beispielsweise für alle 63 Ferientage vor. Hinzu kommen 105 Wochenendtage und zwölf Feiertage. Das ergibt insgesamt 180 freie Tage. Die Unterrichtsstunden hingegen variieren je nach Schulart und Jahrgangsstufe. Im Durchschnitt liegen sie bei 35 Wochenstunden. Bei ebenfalls gesetzlich festgelegten 38 Unterrichtswochen im Jahr verbringt ein Schüler in Bayern 185 Tage in der Schule.

Fünf Kilometer

Ergebnisse einer Umfrage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unter Eltern haben ergeben: Der durchschnittliche Schulweg im Jahr 2025 in Deutschland war fünf Kilometer lang. Diese Distanz kann sich je nach Region und Wohnort unterscheiden. Auch ob er zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird, ist unterschiedlich.

21.000 Euro

... müssen Eltern für die Bildung eines Kindes hinblättern. Das ergab eine Kostenaufstellung des Preisvergleichs-portals idealo. Die Betreiber weisen jedoch darauf hin, dass die Kosten je nach Schulart und Wohnort variieren. Für ihre Werte berufen sie sich auf eine Beispielrechnung, bei der das Kind von der ersten bis zur zwölften Klasse zur Schule geht.

2,2 Prozent 

So hoch war die Durchfallquote für das Schuljahr 2024/25 aller Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland. Insgesamt waren es 148.100 Schüler, die entweder zuvor nicht versetzt worden waren oder freiwillig wiederholten, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
Mehr als die Hälfte (56,4 Prozent) der Wiederholer war dabei männlich, 43,6 Prozent waren weiblich. Die meisten Schüler sind in Bayern sitzen geblieben, wo 3,4 Prozent eine Klassenstufe wiederholten. In Berlin war der Anteil der Wiederholer dagegen mit 0,8 Prozent am niedrigsten.
Ein Grund für die unterschiedlichen Quoten in den Bundesländern sind auch unterschiedliche Versetzungsregelungen.

25 Schüler

... sitzen in einer durchschnittlichen Klasse in Deutschland an Realschulen oder Gymnasien. An deutschen Grundschulen sind es 21 und an den Hauptschulen der Bundesrepublik 20 Schüler pro Klasse.

Zwölf Kilogramm

... wiegt die Schultasche von Gymnasiasten. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2023 tragen Grundschüler durchschnittlich rund fünf Kilo Gepäck mit sich herum. Der Ranzeninhalt von Hauptschülern wiegt rund acht Kilo.
In jedem Fall ist die Tasche meistens zu schwer. Denn die Faustregel besagt: Der gefüllte Ranzen sollte nicht mehr als zehn bis zwölf Prozent des Körpergewichts des Kindes wiegen.

Mehr Mädels machen Abi

So wie es eine Gender Pay Gap gibt, gibt es auch eine Gender Education Gap. Nur, dass hier die Jungs den Kürzeren ziehen. Laut Statistischem Bundesamt schneiden nämlich Frauen in Sachen schulischer und beruflicher Bildung oft besser ab als Männer. So waren im Jahr 2023 55 Prozent der Abiturienten in Deutschland an allgemeinbildenden Schulen weiblich, 45 Prozent männlich. Beim mittleren Schulabschluss teilen sich die Geschlechter fast gleich auf (49 Prozent Mädchen/ 51 Prozent Jungs). Beim Ersten Schulabschluss, also in der Regel dem Hauptschulabschluss, lagen die Jungs vorn (59 Prozent).
 

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