Einsatzgebiet
Regensburg und Straubing: Hier sind Luftretter in Ostbayern stationiert

Simon Berendes/DRF Luftrettung (links), ADAC Luftrettung/Simon Berendes (rechts)
Christoph Regensburg (links) und Christoph 15 (rechts): Diese beiden Rettungshubschrauber sind in Ostbayern im Einsatz.
Die Stationen in Ostbayern im Steckbrief
Regensburg
- Standort: Universitätsklinikum
- Gründung: 1994
- Betreiber: DRF Luftrettung
- Aufgaben: Notfalleinsätze, Intensivtransporte
- Funkrufname: Christoph Regensburg
- Hubschrauber-Modell: H145 mit Fünfblattrotor
- Einsatzzeit: 24 Stunden
- Einsätze 2024: 1.701
Straubing
- Standort: Klinikum St. Elisabeth
- Gründung: 1977, Übernahme durch ADAC Luftrettung 1995
- Betreiber: ADAC Luftrettung
- Aufgaben: Notfalleinsätze
- Funkrufname: Christoph 15
- Hubschrauber-Modell: H135 mit Rettungswinde
- Einsatzzeit: Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
- Einsätze 2024: 1.814, davon 111 mit Rettungswinde
Die Einsatzgebiete der Stationen

Redaktion: Florian Wende; Daten: DRF Flugrettung, ADAC Flugrettung; Karte/Icon: obelicks/QuickDesign24 – stock.adobe.com
Hier sind Christoph Regensburg und Christoph 15 im Einsatz. In Schwarz: die fünf nächstgelegenen Stationen und Helikopter. Auch sie sind je nach Bedarf und Verfügbarkeit teilweise in der Region unterwegs.
Aufgaben und Geschichte der Luftrettung
Schwerer Verkehrsunfall, Herzinfarkt oder Schlaganfall: Tritt zum Beispiel so ein Notfall ein und ein Rettungswagen und Notarzt können über die Straße nicht schnell genug vor Ort sein, alarmiert die Leitstelle den Rettungshubschrauber, der am schnellsten da sein kann. Auch wenn ein Patient zügig und besonders schonend von einem Krankenhaus in ein anderes, zum Beispiel eine Spezialklinik, verlegt werden muss, übernimmt die Luftrettung diesen Transport. Diese Primär- und Sekundäreinsätze machen einen Großteil der Aufgaben der Luftretter aus.
In Deutschland gibt es derzeit über 80 Luftrettungsstationen, darunter 15 in Bayern. Der erste permanent betriebene Rettungshubschrauber ist Christoph 1 in München. Sein Betrieb startete 1970. Die größten Betreiber der Stationen in Deutschland sind die ADAC Luftrettung und die DRF Luftrettung, die Organisationen sind gemeinnützig und auf die Unterstützung durch Förderer und Spender angewiesen.
Alle Hubschrauber an den deutschen Luftrettungsstationen tragen übrigens den Namen Christoph, gefolgt von einer Nummer oder Ortsbezeichnung. Christoph geht dabei zurück auf den Schutzpatron der Reisenden.









