Neuheit und Nostalgie

Johanna Graßl (19) aus Lam über die modern-traditionelle Metropole Budapest

Budapest ist mit seiner Offenheit für Neues und den zeitgleich vielen Geschichten aus der Vergangenheit der ideale Ort zum Tagträumen und Ausspannen, findet Johanna. Das Bild zeigt den Heldenplatz in Budapest.

Budapest ist mit seiner Offenheit für Neues und den zeitgleich vielen Geschichten aus der Vergangenheit der ideale Ort zum Tagträumen und Ausspannen, findet Johanna. Das Bild zeigt den Heldenplatz in Budapest.

Von Redaktion idowa

Neuheit und Nostalgie sind in Budapest kein Widerspruch. Sie gehen dort Hand in Hand und verleihen der Stadt eine Aura, die unzählige Möglichkeiten und Abwechslung verspricht und jeden inspiriert. Die Metropole mit ihren fast zwei Millionen Einwohnern ist mit einem guten Verkehrssystem, einer Menge laufender Renovierungen sowie der Allgegenwärtigkeit von Hightech und europäisch-amerikanischen Trends stets modern. Sie steht im Zeichen der Vielfalt vergangener Zeiten und Kulturen, die alle ihre Spuren hinterlassen haben. Dies gibt Raum für Zeitreisen, Träume und Idealismus.

In der Stadt scheinen unterschiedliche Welten beherbergt - ihre Oberflächen sind sichtbar für alle, die sich genau umschauen. Wer eines der Thermalbäder besucht, die prägend für Budapest sind, wird sich problemlos in Zeiten römischer und türkischer Herrscher hineinversetzen können und sich auf dieser Reise in die Vergangenheit durch und durch entspannen. Überall entdeckt man Erinnerungen an Habsburger Könige, die Kaffeehaus- und Opernkultur erzählen von der Eleganz edler Epochen. Dabei sind mitunter das Café New York und das Opernhaus mit seiner hervorragenden Akustik echte Wahrzeichen. Die prächtige Synagoge zählt neben zahlreichen prunkvollen Kirchen ebenfalls zu den schönsten Bauten der Stadt - und zeigt, dass Budapest bis heute Zentrum florierenden jüdischen Lebens ist. Das jüdische Viertel der Stadt ist ein Paradebeispiel dafür, wie divers Budapester Lebensstile sind: Orthodox jüdische Bräuche werden hier neben vielseitiger Jugendkultur praktiziert. Das Viertel ist nämlich auch Heimat extravaganter Modeschöpfer und Designer sowie angesagter Bars, die Freiheit und Freizügigkeit hochschreiben.

Musik, Mode und Kunst

Dieses Nebeneinander vieler Lebensstile scheint in Budapest eine Toleranz erzeugt zu haben, die vielleicht verantwortlich dafür ist, dass hier so viel Kreatives wächst. Neben der lange da gewesenen Opernkultur prägen eine Vielzahl talentierter Straßenmusiker den Klang der Stadt. Sie widmen sich unterschiedlichen Stilrichtungen. Neben der einzigartigen Modeentwürfe, die hier tagtäglich entstehen und fortlaufend zur Eröffnung neuer Boutiquen führen, versuchen fernab zahlreicher Kunstmuseen idealistische Maler in den Gassen der Innenstadt ihr Bild von Budapest zu zeichnen. Manche beziehen sich dabei auf berührende Alltagsszenen, während andere in ihren Bildern die immerwährende Schönheit der Wahrzeichen der Stadt festhalten. Dazu gehören die Brücken über der Donau, das Parlamentsgebäude, der Heldenplatz oder der königliche Palast.

Budapest ist eine Stadt, die mit ihrer Offenheit für Ideen und für Neues einlädt und deren Zeitgeist und Innovation zugleich mit den vielen Geschichten ihrer Vergangenheit inspiriert. In Budapest fühlt man sich wohl und obwohl es alles gibt, wirkt die Stadt weder überladen, noch beengend, noch hektisch. Sie ist der ideale Ort zum Tagträumen und Ausspannen. Nachts regt sie an, dem leichten Lebensgefühl entsprechend zu tanzen und zu feiern. So ist Budapest ein Fest der Gefühle für Alt und Jung.

Johanna Graßl besuchte Budapest.

Johanna Graßl besuchte Budapest.

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