Musik
Irische Rockband Inhaler präsentiert auf neuem Album poppigen Indie-Sound
Die Band Inhaler ist eine irische Indie-Rock-Band aus Dublin. Sie wurde 2012 von Elijah Hewson (Leadgesang), dem Sohn von Bono aus der weltberühmten Band U2, Robert Keating (Bass) und Ryan McMahon (Schlagzeug) im St. Andrew’s College in Dublin gegründet. Die drei waren davor bereits befreundet und machten Musik zusammen. Inspiriert wurden sie von klassischen Rock- und Indie-Bands wie zum Beispiel Oasis, Talking Heads oder The Strokes, wodurch sich ihr eigener Gitarrenrock-Sound entwickelt hat.
Im Jahr 2015 erhielt die Band ihren Namen Inhaler und bekam zusätzlich ein neues Mitglied, Josh Jenkinson, der seitdem als Leadgitarrist spielt. Die zuerst unbekannte Band schoss 2021 durch ihr Debütalbum „It Won’t Always Be Like This“ auf den ersten Platz in den irischen und britischen Albumcharts.
Die Musik: In ihrem aktuellen Album „Open Wide“, das vergangenes Jahr erschien, spricht Elijah Hewson von der sogenannten Viertellebenskrise – einer Phase der Selbstreflexion und Orientierung der Bandmitglieder, in der sie über ihre Zukunft und persönliche Entwicklung nachdenken. Zusammen mit Kid Harpoon, der unter anderem schon mit Harry Styles zusammengearbeitet hat, wollte Inhaler den Sound weiterentwickeln. Dabei kombinierten sie ihren typischen Gitarrenrock mit Pop-Elementen. Songs wie „Your House“ oder „Billy (Yeah Yeah Yeah)“ verdeutlichen diesen Umschwung zu eher poppigem Indie-Sound. Im Vergleich zu ihren früheren Liedern, die vor allem von lauten Gitarren und kräftigen Schlagzeugklängen geprägt sind, stehen hier die Gitarren nicht mehr so im Mittelpunkt, sondern sind eher im Hintergrund zu hören. Das sorgt für einen klaren und weichen Klang.
Fazit: Durch „Open Wide“ beweist Inhaler, dass sie nicht nur vom Erfolg ihrer ersten Alben leben, sondern sich musikalisch weiterentwickeln können. Das neue Album klingt abwechslungsreich und zeigt, dass die Band ihren Platz in der modernen Rockmusik gefunden hat.



