Nicht ganz wie Gwent

In „Reigns: The Witcher“ steuert man Geralts Entscheidungen mit Karten

Die „Reigns“-Reihe kombiniert vergnügliche Fantasy-Geschichten mit einfacher Spielmechanik. Der neue Streich: ein Ausflug in die Welt von Geralt von Riva.

Wie reagiert Geralt? Das liegt in der Hand des Spielers. 

Wie reagiert Geralt? Das liegt in der Hand des Spielers. 

Darum geht’s: Wer kennt ihn nicht, Hexer und Monsterjäger Geralt von Riva. Dass seine Geschichten so weit verbreitet sind, liegt im Hexer-Universum auch am Barden Rittersporn, der gut gelaunt und fröhlich Geralts Abenteuer erzählt. Auch wenn er es dabei mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt. Einige dieser Geschichten kann der Spieler in „Reigns: The Witcher“ erleben und auch über ihren Ausgang bestimmen. Das schafft der Spieler wie bei allen anderen „Reigns“-Spielen, indem er an bestimmten Stellen entscheidet, wie die Geschichte weitergehen soll – und zwar, indem er ganz wie bei Tinder eine Karte nach links oder nach rechts wischt.

Im Original-„Reigns“ entschied der Spieler so, wie sein adeliger Herrscher das Königreich verwaltete. In „Reigns: The Witcher“ ist das die Methode, mit der Rittersporn seine Geschichte weitererzählt. Die Ergebnisse sind in der Regel höchst amüsant und stellenweise sehr absurd.

Das Besondere: Auch wenn das legendäre Spiel „The Witcher 3: Wild Hunt“ schon mehr als zehn Jahre alt ist, sind die Geschichten um Geralt nach wie vor populär. Neben der Netflix-Serie ist auch ein neues Game geplant, in dem der Spieler die Rolle von Geralts Ziehtochter Ciri übernimmt.

Fazit: Ganz klar, so tiefgründig wie „The Witcher 3: Wild Hunt“ ist „Reigns: The Witcher“ natürlich nicht. Aber das Spiel verfügt über erstaunlich viel Humor und nimmt sich selbst nicht allzu ernst, was perfekt zu den Geschichten und den Animationen der Figuren passt. Ein netter, heiterer Zeitvertreib, der die Wartezeit auf die nächsten Abenteuer des Hexers Geralt von Riva verkürzt.

„Reigns: The Witcher“, Storyentscheidungs-Spiel, Nerial/Devolver Digital, erschienen für Android, GeForce Now, Microsoft Windows, macOS, freigegeben ab 16 Jahren.
 

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