Verkehr

Zum Ferienende: Tempo-Kontrolle im Pfändertunnel

In Österreich werden Raser nicht nur mit Radar, sondern auch auf ganzen Streckenabschnitten erfasst. (Symbolbild)

In Österreich werden Raser nicht nur mit Radar, sondern auch auf ganzen Streckenabschnitten erfasst. (Symbolbild)

Von dpa

Kurz vor Ferienende im Süden Deutschlands ist eine Tempomessanlage im grenznahen Pfändertunnel im österreichischen Bundesland Vorarlberg scharf gestellt worden. Das sogenannte Section-Control-System kontrolliert abends und nachts die Durchschnittsgeschwindigkeiten aller Fahrzeuge in diesem Tunnelabschnitt der Autobahn A14, die bei Lindau in die deutsche A96 mündet. Dies teilte ein Sprecher der Autobahngesellschaft Asfinag der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuvor hatte der Sender ORF berichtet.

Die Messung erfolgt derzeit nur werktags zwischen 20 und 5 Uhr. Denn während dieser Zeit wird eine der beiden Tunnelröhren für Sanierungsarbeiten gesperrt. In der zweiten Röhre wird dann im Gegenverkehr gefahren - und zwar mit Tempolimit 60 statt 100 Kilometer pro Stunde. Die Arbeiten zur Erneuerung der Sicherheitssysteme im Pfänder haben voriges Jahr begonnen und sollen Ende Oktober abgeschlossen werden.

Einsatz unter anderem an Baustellen

Section Control ist in Österreich schon seit Jahren im Einsatz. Während manche Autofahrer bei herkömmlichen Radargeräten nur kurz abbremsen, sorgt die Erfassung des Durchschnittstempos mit Kameras für Sicherheit auf ganzen Autobahnabschnitten, wie der Asfinag-Sprecher erklärte. Deshalb werde Section Control unter anderem an Baustellen eingesetzt.

„Section Control“- Schilder warnen potenzielle Raser schon seit dem Frühling am Pfändertunnel - obwohl die Anlage erst diese Woche in Betrieb ging. Das habe damit zu tun, dass die nötige Verordnung für die Tempokontrolle später als geplant erlassen wurde, sagt der Sprecher. Die Schilder seien aber auch deshalb früher aufgehängt worden, um Bewusstsein für sicheres Fahren im Tunnel zu schaffen, sagte er.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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