Bundesliga-Klassiker

Wegen Ärger mit der Polizei: Stille Bayern-Fans in Dortmund

Die Gästefans des FC Bayern waren beim Topspiel in Dortmund merklich still.

Die Gästefans des FC Bayern waren beim Topspiel in Dortmund merklich still.

Von dpa

Beim Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund herrschte Stille im Gäste-Fanblock des FC Bayern München. Laut des übertragenden TV-Senders Sky war der Grund dafür eine Auseinandersetzung zwischen der Polizei und Teilen der organisierten Fanszene des Fußball-Rekordmeisters kurz vor dem Anpfiff.

Aus Protest und aus Solidarität mit den betroffenen Anhängern hätten die Fans entschieden, sich mit Gesängen und Anfeuerungen zurückzuhalten. Im Laufe des Spiels zeigten die Dortmunder Fans auf der Südtribüne ein Banner mit der Aufschrift „Freiheit für Gästefans in Dortmund“.

Auslöser der Auseinandersetzung war laut Dortmunder Polizei, dass eine rund 30-köpfige Gruppe von Bayern-Fans versucht habe, mit irregulären Tickets ins Stadion zu kommen. Entgegen einiger Medienberichte konnte ein Sprecher auf dpa-Anfrage den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken zunächst nicht bestätigen. Es sei lediglich zu einer sogenannten Personalienfeststellung gekommen.

Die Dortmunder Fans zeigten sich solidarisch.
Die Dortmunder Fans zeigten sich solidarisch.
Die Dortmunder Fans zeigten sich solidarisch.
Die Heimfans jubelten beim Führungstreffer von Nico Schlotterbeck (m), die Bayern-Fans waren aber auch aus einem anderen Grund still.
Die Heimfans jubelten beim Führungstreffer von Nico Schlotterbeck (m), die Bayern-Fans waren aber auch aus einem anderen Grund still.
Die Heimfans jubelten beim Führungstreffer von Nico Schlotterbeck (m), die Bayern-Fans waren aber auch aus einem anderen Grund still.

Bayern-Sportdirektor Christoph Freund bedauerte die fehlende Unterstützung. „Wir haben das mitbekommen und wollten dann auch wissen, was da los ist. Ich habe da aber keine Details“, sagte Freund nach dem 3:2-Sieg seines Teams. „Schade, dass es sowas gibt bei so einem Spitzenspiel.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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