Dortmund gegen Bayern

Bundesliga-Topspiel: Verletzte bei Pyro-Show und Krawallen

Die Dortmunder Fans solidarisierten sich mit den Bayern-Anhängern.

Die Dortmunder Fans solidarisierten sich mit den Bayern-Anhängern.

Von dpa

Zu den Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Fans des FC Bayern kurz vor dem Bundesliga-Topspiel bei Borussia Dortmund gibt es neue Erkenntnisse. Insgesamt seien bei dem Einsatz fünf Polizeibeamte leicht verletzt worden, schrieb die Polizei in einer Mitteilung.

Gegen 29 Personen sei ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet worden, hieß es weiter. Zudem hätten die Polizisten Pfefferspray und Einsatzmehrzweckstöcke benutzt. Zur Anzahl der verletzten Fans konnte die Polizei am Sonntagvormittag auf Anfrage keine Auskunft geben.

Auslöser der Auseinandersetzungen war nach Angaben der Polizei ein Versuch der Gästefans gegen 16.15 Uhr am Samstagnachmittag, die Einlasskontrolle zu durchbrechen. „Dabei kam es zu einem körperlichen Angriff gegen mehrere Mitarbeiter des Ordnungsdienstes des Veranstalters“, schrieb die Polizei. Im Zuge der Personalienfeststellung sei es dann zu „Solidarisierungshandlungen weiterer Gästefans und zu tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte“ gekommen.

Die Gästefans des FC Bayern waren beim Topspiel in Dortmund merklich still.

Die Gästefans des FC Bayern waren beim Topspiel in Dortmund merklich still.

Die Ermittlungen dauern an. Geprüft wird auch, ob Personen versucht haben, mit gefälschten Tickets ins Stadion zu kommen. Wegen des Abbrennens von Pyrotechnik auf der Südtribüne, bei dem nach Polizei-Angaben mindestens vier Personen verletzt wurden, sind Strafverfahren eingeleitet worden.

Ein Großteil der organisierten Bayern-Fans hatte auf die Vorfälle mit einer Art Stimmungs-Boykott während des Spiels reagiert. Im Laufe der Partie zeigten die Dortmunder Fans auf der Südtribüne ein Banner mit der Aufschrift „Freiheit für Gästefans in Dortmund“.

Bayern-Sportdirektor Christoph Freund hatte die fehlende Unterstützung bedauert. „Wir haben das mitbekommen und wollten dann auch wissen, was da los ist. Ich habe da aber keine Details“, sagte Freund nach dem 3:2-Sieg seines Teams. „Schade, dass es sowas gibt bei so einem Spitzenspiel.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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