3. Fußball-Liga

„Was verändern“: 1860-Trainer rechtfertigt Umbruch

Müssen die Münchner «Löwen» im Sommer verlassen: David Philipp (links), Thore Jacobsen (Zweiter von rechts) und Jesper Verlaat (rechts). (Archivbild)

Müssen die Münchner «Löwen» im Sommer verlassen: David Philipp (links), Thore Jacobsen (Zweiter von rechts) und Jesper Verlaat (rechts). (Archivbild)

Von dpa

Der TSV 1860 München trennt sich nach dieser Saison von sechs teils erfahrenen Profis. Einen Tag nach der Entscheidung des Fußball-Drittligisten rechtfertigte Trainer Markus Kauczinski den überraschend heftigen Schritt. „Wir hatten das Gefühl, was verändern zu müssen“, sagte der Coach.

„Wie es zuletzt war, hatte ich nicht den Eindruck, dass wir unsere Ziele erreichen können.“ Viele zuletzt angestoßenen Ideen seien verpufft. „Wir haben es nicht geschafft, die Dinge konstant abzurufen. Deswegen war es keine Option, mit der gleichen Konstellation in die neue Saison zu gehen.“

Zu den Spielern, deren Verträge nicht verlängert werden, gehört auch Kapitän Jesper Verlaat. Der Niederländer ist seit vier Jahren bei den „Löwen“ und ein Publikumsliebling. Einige Fans sind empört über die Trennung. „Jeder hat seine Vorlieben, gerade mit Jesper identifizieren sich viele. Das ist verständlich“, sagte Kauczinski. Neben Verlaat müssen auch Maximilian Wolfram, Morris Schröter, David Philipp, Raphael Schifferl und Thore Jacobsen gehen.

Auf die Frage, ob die Entscheidung Einfluss auf seine Aufstellungen in den letzten Saisonpartien - etwa dem Heimspiel am Samstag (14.00 Uhr/MagentaSport/BR/SWR) gegen den SSV Ulm - habe, antwortete der Trainer: „Ich stelle ganz normal nach Leistung auf, egal ob jemand Vertrag hat oder nicht.“

Durch die jüngsten Rückschläge mit sechs sieglosen Ligapartien und dabei nur vier Punkten haben die Sechziger ihre Aufstiegschancen verspielt. Für den TSV bleibt als Saisonziel damit nur noch das Finale des Totopokals gegen die Würzburger Kickers am 23. Mai. Der Sieger qualifiziert sich für den DFB-Pokal.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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