DFB-Pokal

Wagners Wunsch zu El Mala: „Lasst ihn Fußball spielen“

René Wagner sieht sein Team gut vorbereitet für das Pokalspiel in Würzburg. (Archivbild)

René Wagner sieht sein Team gut vorbereitet für das Pokalspiel in Würzburg. (Archivbild)

Von dpa

Nach einer ereignisreichen Transferwoche mit wichtigen Personalentscheidungen wünscht sich Kölns Trainer René Wagner vor dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal vor allem eines: Ruhe und volle Konzentration auf den Fußball. „Ich bin einfach froh, dass wir jetzt Klarheit haben“, sagte Wagner mit Blick auf Said El Mala und dessen Vertragsverlängerung. „Dass er sich jetzt auf das konzentrieren kann, was er am besten kann, und das ist Fußball spielen.“

Zum Pflichtspielauftakt der Saison tritt der 1. FC Köln am Montag (18.00 Uhr/Sky) beim Drittligisten Würzburger Kickers an. El Mala wird dann die traditionsreiche Rückennummer 10 tragen. Für den 19-Jährigen sei es wichtig, dass die Spekulationen um seine Zukunft nun ein Ende hätten. Er habe trotz der täglichen Gerüchte in der Vorbereitung „jeden Tag Gas gegeben“ und „akribisch an seinen Schwächen“ gearbeitet. Sein Verbleib sei ein wichtiges Signal. Umso mehr fordert Wagner: „Lasst den Jungen nun Fußball spielen und sich auf seine Aufgaben konzentrieren.“

Wagner freut sich über Rückkehrer Skhiri

Mit der Kaderplanung zeigte sich der Trainer nach den jüngsten Transfers zufrieden. Unter der Woche verpflichtete der Bundesligist mit dem Niederländer Thijs Dallinga vom FC Bologna einen neuen Mittelstürmer. Die Rückkehr von Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri vom Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt nach Köln wurde ebenfalls perfekt gemacht.

„Er steht genau für die ganzen Werte, die wir als Mannschaft verkörpern wollen. Deswegen freue ich mich ungemein, dass er jetzt da ist“, sagte Wagner. „Am Montag wird es für den Starteinsatz aber noch nicht reichen. Wir glauben aber, dass wir ihn trotzdem im Kader mit dabei haben. Und dann sehen wir, ob es für ein paar Minuten reicht.“

Auf den Positionen, auf denen der Verein noch Bedarf gesehen habe, sei nachgelegt worden. „Da gibt es vielleicht noch eineinhalb Stellen, wo wir da vielleicht noch was dazugeben wollen“, sagte Wagner. Namen wollte der Trainer allerdings erst nennen, „wenn wir unterschrieben haben“.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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