Brauchtum

Viele Schaulustige beim Berchinger Rossmarkt

Pferde werden beim Berchinger Rossmarkt durch die Innenstadt geführt. Jedes Jahr kommen Tausende Besucher zu dem eintägigen Wintervolksfest, um prachtvoll geschmückte Pferde und Gespanne zu sehen.

Pferde werden beim Berchinger Rossmarkt durch die Innenstadt geführt. Jedes Jahr kommen Tausende Besucher zu dem eintägigen Wintervolksfest, um prachtvoll geschmückte Pferde und Gespanne zu sehen.

Von dpa

Tausende Schaulustige haben die bunt herausgeputzten Pferdegespanne beim Berchinger Rossmarkt bestaunt. Bei frostig-sonnigem Wetter präsentierten Pferdehalter stolz ihre Tiere. Rund 100 Pferde waren laut Veranstaltern dabei - vom Pony bis zum Kaltblüter.

Etwa 200 Fieranten boten bei dem Markt ihre Waren an. Pferde werden heutzutage nicht mehr verkauft, sondern lediglich geschmückt und gezeigt.

Politischer Festredner bei dem Winterfest im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz war Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU). Auch die Kundgebungen haben Tradition beim Berchinger Rossmarkt.

Die Veranstaltung geht auf einen Erlass aus dem Jahr 1722 zurück, nach dem Pferdebesitzer ihre Tiere für Gesundheitsuntersuchungen vorführen mussten. Damit sollten Seuchen vermieden werden. Eine ähnliche Vorschrift hatte es in Berching bereits seit 1678 gegeben.

Von 1926 an fand dann ein Pferde- und Fohlenmarkt statt. In den 1960er-Jahren wandelte sich die Veranstaltung schließlich zu einer Pferdeschau.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Folgen Sie Themen dieses Artikels:

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein Idowa

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.