Kriminalität

Verfolgungsfahrt mit gestohlenem Auto endet mit Schüssen

Die bayrische Polizei hat einen 27-Jährigen verfolgt, der sich eine Verkehrskontrolle entzogen hatte. (Symbolbild)

Die bayrische Polizei hat einen 27-Jährigen verfolgt, der sich eine Verkehrskontrolle entzogen hatte. (Symbolbild)

Von dpa

Mit einem gestohlenen Auto hat sich ein 27-Jähriger eine über 50 Kilometer lange Verfolgungsfahrt mit der Polizei über die A72 von Nordbayern bis nach Zwickau geliefert. Im Ortsteil Cainsdorf stoppten bayrische Beamte den Wagen am frühen Samstagmorgen mit Schüssen, als er sich am Übergang einer Straße in einen Fußweg rückwärts auf sie zubewegte, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde demnach niemand.

Der Mann hatte sich den Angaben zufolge zuvor am Autobahndreieck Hochfranken kurz vor der Grenze zwischen Bayern und Sachsen einer Verkehrskontrolle entzogen und flüchtete auf der A72 Richtung Leipzig. Die bayrische Polizei nahm mit zwei Fahrzeugen die Verfolgung auf.

Kurz vor dem Baustellenbereich zwischen Zwickau-West und Zwickau-Ost wechselte der 27-Jährige mehrmals mit stark überhöhter Geschwindigkeit und grob fahrlässig den Fahrstreifen, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei er gegen mehrere Warnbaken gefahren, die auf die Fahrbahn geschleudert wurden. Die Polizisten und andere Fahrer waren zum Ausweichen und Abbremsen gezwungen, um Unfälle zu verhindern. Einer der Polizeiwagen kam den Angaben zufolge von der Fahrbahn ab, stieß gegen die Leitplanke und musste abgeschleppt werden.

An der Ausfahrt Zwickau-Ost fuhr der 27-Jährige ab. Der zweite Polizeiwagen verfolgte ihn bis nach Cainsdorf. Die Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Ein Drogenvortest reagierte laut Polizei positiv auf Amphetamin und Cannabis.

Der Fluchtwagen war im baden-württembergischen Weingarten als gestohlen gemeldet worden. Gegen den 27-Jährigen laufen nun Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls und verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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