Kriminalität
Spezialkräfte rammen mutmaßliche Automatensprenger

Stefan Puchner/dpa
Das Quartett soll am Montagmorgen einen Geldautomaten in Ehekirchen gesprengt haben.
Nach einer Geldautomatensprengung in Ehekirchen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) sind vier Tatverdächtige festgenommen worden. Die Vier flohen mit dem Auto von der Bank, wie die Polizei mitteilte. Ein Spezialeinsatzkommando nahm sie im Landkreis Augsburg fest. Bei der Sprengung wurde nach aktuellem Stand niemand verletzt.
Dass Automatensprenger jetzt auch Bankfilialen im ländlichen Oberbayern ins Visier nehmen, liege auch daran, dass sich Banken in Gemeinden in Autobahnnähe zunehmend absichern, sagte Jürgen Harle, Experte für organisierte Kriminalität beim LKA.
Laut Harle hatten die vier Festgenommenen sowohl das Auto als auch die verwendeten Kennzeichen gestohlen. Neben dem Sprengstoff für den Geldautomaten habe das Quartett auch mehrere Kanister mit Benzin im Wagen gehabt, um in Deutschland nicht tanken zu müssen - wegen des Risikos, durch Überwachungskameras gefilmt zu werden, sagte Harle. „Man kann da durchaus von einer rollenden Zeitbombe sprechen.“









