2. Fußball-Bundesliga

SpVgg Greuther Fürth wird 2027 in „SpVgg Fürth“ rückbenannt

Die «Kleeblatt»-Fans werben seit Jahren für eine Rückbenennung des Vereins in «SpVgg Fürth». (Archivbild)

Die «Kleeblatt»-Fans werben seit Jahren für eine Rückbenennung des Vereins in «SpVgg Fürth». (Archivbild)

Autorenprofile
Von dpa

Die SpVgg Greuther Fürth wird umbenannt und bekommt ihren traditionellen Namen „SpVgg Fürth“ zurück. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung votierten die Fans des Fußball-Zweitligisten mit großer Mehrheit, zur nächsten Saison die Ortsbezeichnung „Greuther“ aus dem Namen zu streichen. Für eine entsprechende Satzungsänderung war eine Dreiviertelmehrheit der mehr als 2100 anwesenden Mitglieder im Fürther Stadion nötig - diese wurde mit 88,3 Prozent locker erreicht.

Der bisherige Name stammt aus dem Jahr 1996, als eine Fusion mit der Fußballabteilung des lokalen Amateurvereins TSV Vestenbergsgreuth den finanziell angeschlagenen Verein aus Fürth rettete. Die Fanszene argumentiert aber seit Jahren, dass die Identität des dreimaligen deutschen Meisters - der 1914, 1926 und 1929 den Titel holte - wiederhergestellt werden sollte.

„Unsere Mitglieder haben für ein eindeutiges Ergebnis gesorgt“, sagte Präsident Volker Heißmann. „Meine Anerkennung gilt der Initiative, die sich über viele Jahre mit großem Engagement und auf sachliche Weise für die Rückbenennung eingesetzt und damit die nötigen Stimmen erreicht hat. Das Präsidium wird nun die notwendigen Schritte vorbereiten, um die Rückbenennung zum Saisonwechsel möglichst umfassend umzusetzen.“

Sportlich gebrauchtes Wochenende

Sportlich gab es für das „Kleeblatt“-Team an diesem Wochenende nichts zu feiern. Die Fürther unterlagen schon am Freitagabend klar mit 0:3 bei Dynamo Dresden. „Wenn was schief gehen soll, ist es heute schiefgelaufen, es ist alles gegen uns gelaufen“, meinte Trainer Heiko Vogel. „Wir hatten das Spiel in der ersten Hälfte eigentlich zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle, haben aber die letzte Gier vermissen lassen, waren etwas zu verspielt, zu kompliziert.“

Und dann kam auch noch Pech dazu: Fürth-Innenverteidiger Hendry Blank fälschte bei den ersten zwei Toren durch Robert Wagner (31. Minute) und Ben Bobzien (41.) unglücklich ab, später sah er auch noch Gelb-Rot. Vincent Vermeij (55.) stellte den Endstand her. „Einfach Wahnsinn, wir blocken heute die Bälle, werden abgefälscht und gehen ins Tor“, haderte Luca Itter. „0:3 fühlt sich einfach scheiße an, wirklich ein sehr, sehr bitterer Tag.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Autoren des Artikels folgen

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.