2. Fußball-Bundesliga

500. Zweitliga-Sieg für Fürth - „Ein Meilenstein“

Siegtorschütze Aaron Keller.

Siegtorschütze Aaron Keller.

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Von dpa

Joker Aaron Keller war beim 500. Sieg der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Fußball-Bundesliga der gefeierte Mann. „Ich finde so etwas sehr cool, wenn man Geschichte schreibt. Es ist auf jeden Fall cool, dabei zu sein“, sagte der 22-Jährige nach seinem Siegtreffer beim 1:0 (0:0) gegen Holstein Kiel. In ihrem 400. Zweitliga-Spiel konnten die Kieler nach dem überraschenden Erfolg im DFB-Pokal gegen Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim nicht nachlegen.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es war ein schöner Sieg, weil es drei Punkte sind und ein Sieg ist, der einen Meilenstein darstellt“, sagte Trainer Heiko Vogel. „Es ist der 500. Sieg einer Mannschaft in der 2. Liga.“ Das habe noch keiner geschafft, das sei ein Privileg.

Es ging umkämpft zwischen Kiel und Fürth zur Sache.
Es ging umkämpft zwischen Kiel und Fürth zur Sache.
Es ging umkämpft zwischen Kiel und Fürth zur Sache.
Kiels Trainer Tim Walter (l) und der Fürther Coach Heiko Vogel (r) sahen nicht viele gute Torchancen.
Kiels Trainer Tim Walter (l) und der Fürther Coach Heiko Vogel (r) sahen nicht viele gute Torchancen.
Kiels Trainer Tim Walter (l) und der Fürther Coach Heiko Vogel (r) sahen nicht viele gute Torchancen.

„Es war eigentlich ein 0:0-Spiel“

Durch den späten Treffer von Keller (87. Minute) gewannen die Franken eine Partie, bei der sich sicher viele der 10.245 Zuschauer schon auf ein torloses Unentschieden eingestellt hatten. „Es war eigentlich ein 0:0-Spiel“, sagte auch der Matchwinner, der in der 66. Minute eingewechselt worden war. „Dann mit so einer glücklichen Aktion, die man gut löst, gewinnt man dann das Spiel.“

Trainer Vogel durfte sich freuen, dass er auch beim Vorlagengeber ein glückliches Händchen hatte. Denn Passgeber Dennis Srbeny war erst zwei Minuten vor seinem Assist in die umkämpfte Partie gekommen.

Das Niveau der Partie entsprach weitestgehend dem der Tabellenplätze. Richtige Torchancen gab es vor der Pause keine. „Es war für beide Teams schwer, etwas zu kreieren. Es kam eigentlich nur Chancen durch Zufallssituationen“, sagte Keller.

Torgefahr nimmt nach der Pause zu

Die gefährlichste Fast-Möglichkeit war bezeichnend für die Offensivgefahr im ersten Durchgang. Kurz vor dem Seitenwechsel bediente Jannik Dehm bei einem Fürther Konter den durchgestarteten Omar Sillah. Doch beim ersten Ballkontakt rutschte dieser aus - es wurde doch nicht gefährlich.

Nach dem Seitenwechsel stieg die Torgefahr mit zunehmender Spieldauer an. Ein Schuss des Fürther Kapitäns Felix Klaus ging knapp über das Gäste-Tor (50.). Beim Kieler Abschluss von Adrian Kapralik parierte Florian Hellstern im Tor der Spielvereinigung glänzend (53.).

Der Torschütze äußert einen Wunsch

Waren die Fürther in der ersten Spielhälfte noch etwas besser, so drängten nun vor allem die Kieler auf den ersten Treffer. Der aber glückte den Gastgebern. Srbeny spielte den Ball in den Lauf von Keller. Der Mittelfeldspieler zog auf und davon und vollendete unhaltbar ins lange Eck. Zuletzt hatte er im Januar getroffen - gegen Kiel. „Anscheinend klappt's immer gegen Kiel“, sagte Keller. „Hoffentlich kann ich diesmal schneller nachlegen.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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