Spezialkräfte im Einsatz

Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr in Franken lahm

Spezialkräfte der Bundespolizei sind in Treuchtlingen im Einsatz. (Symbolbild)

Spezialkräfte der Bundespolizei sind in Treuchtlingen im Einsatz. (Symbolbild)

Von dpa

Spezialkräfte der Bundespolizei untersuchen einen sprengstoffverdächtigen Gegenstand in der mittelfränkischen Stadt Treuchtlingen. Ein Techniker habe das Objekt im Gleisbett an der Einfahrt zum Bahnhof der Stadt entdeckt, teilte ein Polizeisprecher mit.

Ein Entschärfer-Team der Bundespolizei sei dabei, den Gegenstand zu untersuchen und zu klären, ob wirklich eine Gefährdung vorliegt.

Konkret habe man den Gegenstand geröntgt, hieß es vom Polizeipräsidium Mittelfranken. „Die Auswertung der angefertigten Röntgenbilder dauert noch an.“ Der Sprengstoffverdacht habe bisher nicht entkräftet werden können. Es seien weitere Untersuchungen der Spezialkräfte erforderlich.

So lange würden auch die Sperren bestehen bleiben, hieß es von der Landespolizei weiter. Eine Prognose, wann Straßen- und Bahnverkehr wieder anlaufen, könne man nicht absehen.

Die Polizei bittet Menschen, den Bereich zu meiden und weiträumig zu umfahren. Der Zugverkehr ist komplett zum Erliegen gekommen. Betroffen sind laut Bahn im Nahverkehr die RB 16, der RE 16 und der RE 60. Die Regionalzüge enden vorzeitig an geeigneten Bahnhöfen, ein Ersatzverkehr mit Bussen und Großraumtaxen ist eingerichtet. Die Züge des Fernverkehrs werden über Ingolstadt umgeleitet.

Treuchtlingen hat rund 13.000 Einwohner und liegt zwischen Nürnberg und Ingolstadt. Die Stadt ist ein ehemals wichtiger Bahnknotenpunkt, die Schnellfahrstrecke Nürnberg - Ingolstadt verläuft aber weiter östlich. Entsprechend sind die ICE-Verbindungen zwischen München und Nürnberg nicht betroffen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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