Bundesregierung

Söder will „Ruck“ und sieht Koalition unter Reformdruck

Söder sieht Schwarz-Rot unter Reformdruck. (Archivfoto)

Söder sieht Schwarz-Rot unter Reformdruck. (Archivfoto)

Von dpa

CSU-Chef Markus Söder sieht die schwarz-rote Koalition unter Reformdruck. Die Bevölkerung und die Wirtschaft erwarteten einen „tatsächlichen Ruck und einen Satz nach vorne“, sagte Bayerns Ministerpräsident in der ARD-Sendung „Caren Miosga“. Er hält es für „zwingend“ notwendig, dass bis zur Sommerpause ein großes Reformpaket auf den Weg gebracht wird.

Die Spitzen der Koalition hatten als zentrale Themen Steuern, Arbeitsmarkt, Rente und Bürokratieabbau genannt. Doch bei der konkreten Umsetzung gibt es noch große Differenzen. Söder sprach von einem großen Paket, weil es „Zeit- und Reformdruck“ gebe.

Die Koalition will Arbeitgeber und Gewerkschaften in den Reformprozess einbinden. Söder sagte, man brauche alle am Tisch. Er fände eine Art neues „Bündnis für Arbeit“ gut.

Auf die Frage, ob die Koalition Rücksicht nehme auf die Landtagswahlen im Osten im Herbst, sagte Söder: „Es wird nicht besser, wenn man Dinge, die man tun muss, endlos verschiebt.“ Nichts zu entscheiden sei in der jetzigen Situation die eindeutig schwächere und schlechtere Alternative. „Ich glaube, dass das für die Wahlen im Herbst eher sogar gewinnbringend ist, wenn man klarere Reformen beschließt.“

Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnte es starke Zugewinne der AfD geben.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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