Jugendproteste

Söder dankt Polizei und friedlichen Jugend-Demonstranten

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich bei der Polizei und friedlichen Demonstrierenden bedankt. (Archivbild)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich bei der Polizei und friedlichen Demonstrierenden bedankt. (Archivbild)

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Von dpa

Nach den Jugenddemos in Bayern hat sich Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei der Polizei und bei den überwiegend friedlichen Teilnehmern bedankt. „Zum Glück ist es heute Nacht in Bayern sehr ruhig gewesen. Warum? Das lag an dem sehr starken und guten Einsatz der Polizei“, sagte Söder vor dem Abflug zu einer mehrtägigen Arabien-Reise. „Danke auch an alle, die demonstriert haben und friedlich waren.“

„Gibt keinen Platz für Krawall“

Die Polizeikräfte und das Innenministerium hätten den Einsatz sehr gut vorbereitet. Natürlich seien Demonstrationen zulässig. „Aber es gibt keinen Platz für Krawall, es gibt keinen Platz für Gewalt. Und bei Gewalt und Krawall, da schreitet Bayern ein“, betonte Söder. „Der Rechtsstaat muss gesichert werden. Deswegen war der massive Polizeieinsatz wichtig und richtig. Und zum Glück ist nichts passiert.“

In Nürnberg meldete die Polizei gewaltbereite Personen.

In Nürnberg meldete die Polizei gewaltbereite Personen.

Tausende bei Protesten

In der Tat verliefen die Proteste am Samstag im Freistaat weitgehend ruhig. Zu dem von der Initiative „Gen Z regelt“ organisierten Protest in München demonstrierten laut Polizei rund 5.000 Menschen überwiegend friedlich.

In Nürnberg meldeten die Behörden etwa 2.000 Demonstrierende. Einzelne hätten Flaschen, Steine und Böller in Richtung der Einsatzkräfte geworfen. Ein Teilnehmer sei von einem Böller verletzt worden. Nach der Veranstaltung habe die Polizei wiederholt eingegriffen, um teils gewalttätige Störungen zu unterbinden. Von den Protesten in Augsburg, Rosenheim und Regensburg wurden keine besonderen Vorkommnisse gemeldet.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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