Polizei zieht Bilanz
Mehrere Verletzte und Ruhestörungen: So verlief Halloween in Ostbayern

Die Polizei hat am Tag nach Halloween eine weitgehend ruhige Bilanz gezogen, meldeten die Polizeipräsidien Niederbayern und Oberpfalz. Trotz zahlreicher Einsätze wegen Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und Streitigkeiten seien größere Zwischenfälle ausgeblieben. Das Einsatzgeschehen habe sich in beiden Regierungsbezirken auf dem Niveau des Vorjahres bewegt.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Niederbayern hätten die Beamten zwischen dem Nachmittag des 31. Oktober und dem Morgen des 1. November insgesamt 310 Einsätze bewältigen müssen. Davon hätten etwa 80 Einsätze in direktem Zusammenhang mit den Halloween-Feierlichkeiten gestanden. Die Einsatzkräfte haben insgesamt 16 Körperverletzungsdelikte registriert, bei denen 16 Personen leichte Verletzungen erlitten hätten. Außerdem haben die Beamten zehn Sachbeschädigungen mit einem Gesamtschaden von rund 2.200 Euro sowie etwa 30 Ruhestörungen verzeichnet. Zudem seien von ihnen rund acht Verkehrsunfälle aufgenommen worden. Dabei sei niemand verletzt worden. Der Sachschaden werde auf circa 38.000 Euro geschätzt.
Auch in der Oberpfalz sei das Einsatzgeschehen laut Polizeiangaben überschaubar geblieben, wenngleich die Einsatzkräfte durch verschiedene kleinere Vorfälle gefordert gewesen seien. Vor allem in den größeren Städten seien vermehrt Meldungen über lautstarke Feiern eingegangen. Die Feiernden hätten sich jedoch meist einsichtig gezeigt und die Musik nach Aufforderung leiser gedreht. Wie im Vorjahr habe die Polizei wegen des unsachgemäßen Umgangs mit Pyrotechnik ausrücken müssen. Es seien Jugendliche gemeldet worden, die Böller gezündet oder Eier geworfen hätten. Vereinzelt sei es zu Handgreiflichkeiten gekommen, bei denen mehrere Personen leicht verletzt worden seien.












