3. Liga
„Siege, die Gold wert sind“ - 1860 bleibt im Aufstiegsrennen
Bei der Aufstiegsfrage des TSV 1860 München lässt sich Trainer Markus Kauczinski nicht locken. „Zu diesem Thema habe ich immer die gleiche Platte. Es gibt Mannschaften, die mehr Punkte haben“, sagte der „Löwen“-Coach nach dem vierten Sieg in Folge. „Es war ein ausgeglichenes Spiel und wir waren nicht überproportional gut, aber wir haben gewonnen. Wir wissen, dass wir solche Spiele auf unsere Seite ziehen können.“
Man werde versuchen, am Freitag bei Viktoria Köln den nächsten Dreier in der 3. Fußball-Liga zu holen, sagte der 56-Jährige.
Der Sieg gegen Aue soll weiteren Schwung bringen. Maximilian Wolfram hatte die Münchner mit seiner überhaupt ersten Torbeteiligung in dieser Saison bereits nach sieben Minuten in Führung gebracht. Dem früheren 1860-Profi Marcel Bär (12.) gelang der schnelle Ausgleich. Im zunehmend starken Nebel erzielte Sigurd Haugen (50.) die erneute Führung, die die Gastgeber über die Zeit retteten.

Peter Kneffel/dpa
Trainer Markus Kauczinski hält sich mit Aussagen zum Aufstiegsrennen zurück. (Archivbild)
„Wir sind in der Coachingzone hin und her getigert. In unserem Fall muss man sagen: Wie ein Löwe, aber nicht auf die gute Art, sondern wir haben viele heikle Situationen zu überstehen gehabt“, sagte Kauczinski zur Zitterpartie. „Ich weiß nicht, wie viele Ecken es am Ende noch gegen uns gab und da kann immer einer reinrutschen.“ Doch gegen die abstiegsbedrohten Sachsen brachten die Münchner den Sieg nach Hause.
Wegen des Nebels in Giesing musste die Partie knapp 20 Minuten unterbrochen werden. „Ich habe alles gesehen, aber auf mich kommt es da nicht an“, scherzte Kauczinski bei Magenta Sport. „Man stellt sich drauf und dann weiter.“
Das tat sein Team. „Geil ist zurzeit, wie wir das alles überstehen. Es ist immer irgendwer da“, sagte Raphael Schifferl. „Das sind Siege, die sind Gold wert.“ Der Abwehrspieler freute sich für Spieler, die schon abgeschrieben gewesen seien. „Das ist für alle Jungs, die da spielen, nicht einfach gewesen, dass wir so eine Serie hinlegen“, sagte Schifferl. „Es ist richtig geil, dass ich Teil davon sein darf.“









