Lesereise

Schauspieler Heiner Lauterbach geht auf Tour

Lauterbach will unbekanntere Geschichten von großen US-amerikanischen Erzählern lesen. (Archivbild)

Lauterbach will unbekanntere Geschichten von großen US-amerikanischen Erzählern lesen. (Archivbild)

Von dpa

Heiner Lauterbach geht im Frühjahr mit einem literarisch-musikalischen Abend auf Tournee. Unter dem Titel „Like a Hobo“ liest der Schauspieler Texte großer US-Erzähler, dabei wird er begleitet von Blues-Musik.

Geplant ist eine musikalische Lesereise, wie der Veranstalter ankündigte. In Zeiten, in denen aus den USA „nicht nur unbedingt positive Nachrichten“ kämen, sei es eine schöne Sache, sich an die künstlerischen Einflüsse aus Amerika zu erinnern, teilte Lauterbach mit.

Auf dem Leseplan stehen kürzere, weniger bekannte Geschichten von Mark Twain, John Steinbeck, William Faulkner, Truman Capote, O. Henry, Jack London und F. Scott Fitzgerald.

Die Musik soll von der Band Cologne Blues Club feat. Timo Gross kommen. Die Band um Bassist Michael Gebhart spielt Blues-Stücke in der Tradition von Robert Johnson und Leadbelly. Die Idee sei mit Gebhart in einem Italien-Urlaub entstanden, sagte Lauterbach.

Klassische Lesungen, bei denen jemand „im schwarzen Anzug vor einem schwarzen Vorhang sitzt und artifizielle Texte zum Besten gibt“, seien aber nicht sein Format - weder als Vortragender noch als Zuschauer.

Er verstehe seinen Beruf als den eines Unterhalters, sagte Lauterbach: „Ich möchte die Menschen zum Lachen bringen, zum Staunen und zum Weinen.“

Die Tour startet am 1. Februar 2027 in Hamburg und führt unter anderem nach Bielefeld (2.2.), Kassel (3.2.), Mannheim (11.2.), Stuttgart (12.2.), Karlsruhe (13.2.), Bremen (17.2.), Hannover (19.2.), Kiel (20.2.) und am 28. Februar nach Berlin.

Im März folgen Dessau (12.3.), Dresden (17.3.), Essen (23.3.), Wiesbaden (24.3.) und Düsseldorf (25.3.). Tickets sind ab 10 Uhr bei Eventim und allen bekannten VVK-Stellen erhältlich.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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