Haus im Wald gebaut

„Prepper“ am Werk? Illegales Haus und Schusswaffen gefunden

Die Polizei vernahm den 43-Jährigen: Er gab zu, illegal Schusswaffen zu besitzen. Jetzt muss er sich vor Gericht verantworten. (Symbolbild)

Die Polizei vernahm den 43-Jährigen: Er gab zu, illegal Schusswaffen zu besitzen. Jetzt muss er sich vor Gericht verantworten. (Symbolbild)

Von dpa

Ein 43-Jähriger hat sich illegal ein Haus im Wald bei Jachenau (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) als Rückzugsort errichtet und verbotenerweise Schusswaffen besessen. Wie die Polizei mitteilte, legten die Vernehmung des Mannes und eine Hausdurchsuchung nahe, dass es sich bei ihm um einen sogenannten Prepper handeln könnte. Prepper bereiten sich auf einen möglichen Krisenfall vor, der zum Zusammenbruch von Ordnung und Versorgung führt.

Laut Polizei stießen Forstmitarbeiter auf einen Bauplatz im Wald. Dort sei im August dieses Jahres immer wieder ein Mann aufgetaucht, der ein zweistöckiges Haus errichtet habe. Wie die Polizei weiter mitteilte, ermittelten Beamte den Mann über ein Fahrzeugkennzeichen und befragten ihn. Dabei habe der Mann zugegeben, Schusswaffen „nur zur Verteidigung“ zu besitzen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Wohnsitzes des 43-Jährigen stellten die Beamten unter anderem eine Armbrust sicher. Unter den Schusswaffen des Mannes seien auch historische Vorderladerwaffen gewesen.

Der 43-Jährige behauptete laut Polizei, das Haus im Wald als Rückzugsort gebaut zu haben, und soll den Bausatz dafür im Internet für 5.000 Euro bestellt haben. Der Mann müsse das Haus jetzt auf eigene Kosten wieder abbauen. Außerdem wird er sich laut Polizei vor Gericht wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, das Baurecht und das Naturschutzgesetz und Sachbeschädigung verantworten müssen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.