Ermittlungen

NS-Relikte bei Durchsuchungen in Unterfranken entdeckt

Vier Durchsuchungen standen für die Ermittler am Mittwoch in Unterfranken an. (Symbolbild)

Vier Durchsuchungen standen für die Ermittler am Mittwoch in Unterfranken an. (Symbolbild)

Von dpa

Bei Durchsuchungen mehrerer Wohnobjekte in Unterfranken haben Ermittler Gegenstände aus der NS-Zeit und Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg sichergestellt. Hintergrund der Ermittlungen waren Delikte politisch motivierter Kriminalität - wie Volksverhetzung in einer Chatgruppe und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Vereinigungen, wie die Polizei mitteilte. Gegen einen der 17 bis 33 Jahre alten Verdächtigen werde zudem wegen Körperverletzung ermittelt.

Die Durchsuchungen ereigneten sich bereits am Mittwochmorgen im Raum Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart. In einem Anwesen in Gelchsheim wurden zwei Brandgeschosse aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und zwei unwirksame Handgranaten gefunden. Die Geschosse wurden vor Ort kontrolliert gesprengt. In Würzburg wurde zudem Marihuana in beträchtlicher Menge - im mittleren dreistelligen Grammbereich - sichergestellt.

Ermittelt wird gegen die Tatverdächtigen nun auch wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, Waffengesetz, Sprenggesetz und Betäubungsmittelgesetz.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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