Bildung

Petition fordert langes Himmelfahrts-Wochenende für Schüler

Der Feiertag wird von vielen mit einem Brückentag zum langen Wochenende erweitert - Familien mit schulpflichtigen Kindern bleibt das aber verwehrt. (Archivbild)

Der Feiertag wird von vielen mit einem Brückentag zum langen Wochenende erweitert - Familien mit schulpflichtigen Kindern bleibt das aber verwehrt. (Archivbild)

Von dpa

Der Bayerische Elternverband (BEV) fordert, dass der Freitag nach Christi Himmelfahrt unterrichtsfrei wird - und Kinder wie Eltern dadurch ein langes Wochenende genießen können. Dazu hat der Verband eine Online-Petition gestartet. „Die Petition fordert keine zusätzlichen Ferien, keine Änderung des Bayerischen Feiertagsgesetzes und keinen bestimmten Streichungstag, sondern eine familienfreundlichere Verteilung innerhalb der bestehenden Ferienordnung“, erläutert der Landesvorsitzende Martin Löwe.

Bislang ist der Freitag nach dem Vatertag in Bayern ein regulärer Schultag. Das ist nicht überall so: In manchen Bundesländern ist der Brückentag per se schulfrei, in anderen können die einzelnen Schulen einen beweglichen Ferientag dafür hernehmen.

Für Bayern fordert der BEV jetzt, den Freitag nach Christi Himmelfahrt künftig landesweit und dauerhaft als unterrichtsfreien Tag in der bayerischen Ferienordnung zu verankern. Dieser Tag sei ein klassischer Brückentag, an dem viele Betriebe ohnehin geschlossen hätten und zahlreiche Familien ein langes Wochenende planten. Laut Löwe führe die aktuelle Regelung zu vielen Absenzen, Improvisationen und uneinheitlichen Lösungen an Schulen.

„Wer Familien entlasten will, muss solche Tage verlässlich und landesweit planbar machen“, betonte Löwe. Ein weiteres Problem sei der Buß- und Bettag. Dieser ist zwar in Bayern kein gesetzlicher Feiertag, dennoch entfällt an den Schulen der Unterricht. Für berufstätige Eltern entsteht dadurch regelmäßig eine Betreuungslücke. Der Verband fordert daher, Betreuungsangebote an diesem Tag früher und verlässlicher zu organisieren.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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