2. Fußball-Bundesliga

Paderborn zittert sich in Überzahl zum Sieg gegen Nürnberg

Die Paderborner, hier Sven Michel beim Kopfball, waren wacher und zielstrebiger.

Die Paderborner, hier Sven Michel beim Kopfball, waren wacher und zielstrebiger.

Von dpa

Der SC Paderborn hat seine Ambitionen auf eine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga mit einem am Ende wackligen Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg untermauert. Ohne den gesperrten Cheftrainer Ralf Kettemann auf der Bank besiegten die Ostwestfalen in der 2. Liga die Franken in Überzahl mit 2:1 (2:0) und rückten vorerst auf Platz zwei vor.

Entscheidend war vor 13.440 Zuschauern ein Doppelschlag der Gastgeber von Elfmeterschütze Sebastian Klaas (26. Minute) und Laurin Curda (29.) in der ersten Hälfte. Das Anschlusstor von FCN-Verteidiger Luka Lotschoschwili (75.) nach einem Einwurf reichte nach der harten Roten Karte für Mittelfeldspieler Rafael Lubach (51.) wegen Foulspiels nicht. Der eingewechselte Adriano Grimaldi scheiterte mit einem Kopfball am SCP-Torwart Dennis Seimen (84.).

Schiedsrichter Eric Weisbach zeigt Rafael Lubach (Nr. 18) die Rote Karte.

Schiedsrichter Eric Weisbach zeigt Rafael Lubach (Nr. 18) die Rote Karte.

Der „Club“ zeigte große Moral, aber es ging zu viel schief. Neuzugang Stjopa Mkrtschjan verschuldete bei seiner Premiere im Nürnberger Trikot als Ersatz für Kapitän Fabio Gruber (Gelb-Sperre) den Foulelfmeter zum 0:1. Der armenische Nationalspieler traf statt des Balls Gegenspieler Curda, was Schiedsrichter Eric Weisbach allerdings erst bei der Ansicht der Videobilder erkannte.

Adam Markhiev vergab vor der Pause aus sieben Metern die Großchance zum Nürnberger Anschlusstor (33.). Paderborns Co-Trainer Pit Reimers durfte sich als Kettemann-Vertreter am Spielfeldrand lange über einen guten Auftritt seiner Mannschaft freuen. Was fehlte, war das 3:0. FCN-Torwart Jan Reichert reagierte jedoch unter anderem bei einem Kopfball von Sven Michel hervorragend (56.).

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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