2. Fußball-Bundesliga

Kloses Ziel nach der Länderspielpause: Nachlegen

Miroslav Klose will an die Erfolge vor der Länderspielpause anknüpfen. (Archivbild)

Miroslav Klose will an die Erfolge vor der Länderspielpause anknüpfen. (Archivbild)

Von dpa

Nach Länderspielpausen steht Miroslav Klose immer wieder vor einem besonderen Rätsel. „Das letzte Spiel davor und das erste danach sind die schwersten“, sagte der Trainer des 1. FC Nürnberg vor der Auswärtspartie am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Braunschweig.

„Gott sei Dank sind alle gesund zurückgekommen“, berichtete Klose von den Akteuren, die international im Einsatz waren und im Einzelfall weite Reisen bis nach Neuseeland hinter sich haben. Der Chefcoach wird darum sehr genau hinschauen, wer frisch genug ist, um eine Topleistung abliefern zu können.

Klose richtet in der 2. Fußball-Bundesliga den Blick auch zum Start in die letzte Saisonphase immer noch hauptsächlich nach unten. „Unser Ziel für die kommenden Gegner ist es, in der Tabelle vor ihnen zu bleiben und unser Polster zu wahren“, sagte er am Donnerstag. Mit 36 Punkten liegt der „Club“ auf Platz neun, sieben Zähler vor Braunschweig.

Henri Koudossou (r) in Aktion beim jüngsten Heimsieg gegen Kaiserslautern. (Archivbild)

Henri Koudossou (r) in Aktion beim jüngsten Heimsieg gegen Kaiserslautern. (Archivbild)

Vor der Länderspielpause feierte Klose mit seiner Mannschaft zwei wichtige Siege in Kiel (3:2) und gegen den 1. FC Kaiserslautern (3:0). An diese Erfolge soll angeknüpft werden, das stete Auf uns Ab endlich mal aufhören.

Allerdings stellen die Braunschweiger für Klose „einen enormen Brocken“ dar. Und das liegt für ihn am Trainerwechsel. „Wir wissen, was uns bei der Eintracht erwarten wird. Mit und gegen den Ball haben sie sich unter dem neuen Coach ordentlich etwas einfallen lassen“, sagte Klose. Lars Kornetka habe dem Team in kurzer Zeit „eine Handschrift“ verpasst. „Das wird ganz spannend am Sonntag. Da werden wir dagegenhalten müssen“, sagte Klose.

Dabei kann er auch wieder auf Henri Koudossou setzen. Der 26 Jahre alte Leihspieler vom Bundesligisten FC Augsburg war monatelang verletzt ausgefallen. Bei den jüngsten Siegen stand der Außenverteidiger aber jeweils wieder in der Startelf. Klose sieht den Rückkehrer leistungsmäßig nun „nahe an den 100 Prozent“.

Und wie geht's weiter mit Koudossou im Sommer? Beim FCA steht er noch bis 2028 unter Vertrag. Kann die Leihe womöglich verlängert werden? „Das weiß ich nicht, ob das eine Option ist“, sagte Klose. „Er gehört nicht uns. Wir sehen ihn sehr gut, mehr können wir nicht beeinflussen.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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