Halbleiterproduktion

Infineon eröffnet neues Halbleiterwerk in Dresden

Infineon-Chef Jochen Hanebeck: «Dresden ist die Herzkammer der europäischen Halbleiterindustrie.»

Infineon-Chef Jochen Hanebeck: «Dresden ist die Herzkammer der europäischen Halbleiterindustrie.»

Von dpa

Der deutsche Chiphersteller Infineon hat eine neue Produktionsstätte in Dresden eröffnet, die für rund fünf Milliarden Euro entstanden ist. Es ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens, wie Vorstandschef Jochen Hanebeck am Donnerstag sagte. Mit der „Smart Power Fab“ soll sich die Kapazität am Standort verdoppeln. Die Fabrik schafft etwa 1.000 neue Arbeitsplätze.

Die Inbetriebnahme sei ein Meilenstein für Dresden, Deutschland und ein technologisch souveränes Europa, stellte Hanebeck heraus. Hier entstünden künftig Produkte für die KI-Revolution.

Seit dem Spatenstich Anfang Mai 2023 vergingen drei Jahre bis zur Fertigstellung. Das Werk geht drei Monate früher als geplant in Betrieb. Infineon will hier Leistungshalbleiter herstellen, die unter anderem für Elektroautos, erneuerbare Energien, Rechenzentren und Industrieanlagen gebraucht werden. Die Chips entstehen auf 300-Millimeter-Wafern.

Infineon-Vorstandschef Jochen Hanebeck bei der Eröffnung der neuen Smart Power Fab in Dresden.

Infineon-Vorstandschef Jochen Hanebeck bei der Eröffnung der neuen Smart Power Fab in Dresden.

„Wir wollen alle Europa als Halbleiter-Hub stärken“, sagte Hanebeck. Dazu brauche man mehr Tempo und weniger Bürokratie. „Mit leistungsfähigen Unternehmen und mehr als 80.000 Beschäftigten ist Dresden die Herzkammer der europäischen Halbleiterindustrie.“ Infolge der Ansiedlung des taiwanischen Chipriesen TSMC und der Produktionserweiterungen bei Infineon und Globalfoundries soll die Beschäftigtenzahl bis 2040 auf rund 100.000 wachsen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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