Reparaturarbeiten

Nach Hangrutsch: Bahnstrecke bleibt bis Ende April gesperrt

Nachdem dem Abrutschen des Bahndamms war die Dauer der Sperrung zunächst unklar. (Symbolbild)

Nachdem dem Abrutschen des Bahndamms war die Dauer der Sperrung zunächst unklar. (Symbolbild)

Von dpa

Bahnreisende zwischen Holzkirchen und Rosenheim müssen wegen eines Hangrutsches noch bis Mitte April auf Busse umsteigen. Die Instandsetzung des aufgeweichten Bahndamms sei aufwendig, teilte die Bahn mit. Während der voraussichtlich achtwöchigen Bauarbeiten setze die Bayerische Regiobahn (BRB) weiterhin Ersatzbusse ein.

Die Dauer der Bauzeit sei nur eine derzeitige Schätzung der Fachleute, erklärte die Bahn weiter. „Genauere Prognosen sind allerdings erst nach den ersten Baufortschritten möglich. Zudem haben auch die Witterungsbedingungen Einfluss auf die Arbeiten.“ Insbesondere starke Niederschläge könnten das Vorankommen verzögern.

Nach dem Abrutschen des Bahndamms Ende Februar war zunächst unklar, wie lang die Strecke gesperrt bleibt. Nun stehe fest: Zur Sicherung ist ein spezielles Verfahren nötig. Mikropfähle werden zur Stabilisierung der Böschung eingesetzt. Das sind schlanke, im Boden verankerte Stahl- und Betonpfähle, die den Hang zusätzlich festigen und gegen Abrutschen sichern.

Zusätzlich sollen neu eingebaute unterirdische Speicher Regenwasser aufnehmen und besser in den Boden versickern lassen. „Durch diese nachhaltige Sanierung wird der Damm bei künftigen Starkregenereignissen deutlich widerstandsfähiger sein“, so die Bahn.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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