Prozess um Femizid

Mann soll Ehefrau enthauptet haben

Laut Staatsanwaltschaft wollte der Angeklagte die Trennung von seiner Frau nicht akzeptieren.

Laut Staatsanwaltschaft wollte der Angeklagte die Trennung von seiner Frau nicht akzeptieren.

Von dpa

Vor dem Landgericht München II beginnt an diesem Dienstag (9.30 Uhr) ein Mordprozess gegen einen Mann, der seiner Frau bei lebendigem Leib den Kopf abgeschnitten haben soll. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 37-Jährige aus dem Jemen nicht akzeptieren wollte, dass seine Frau, die Mutter seiner drei Kinder, sich von ihm getrennt hatte. Auch vor der Tat soll er seine Frau immer wieder brutal misshandelt haben.

Ihm wird außerdem gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen, weil er fremde Kinder als seine eigenen ausgegeben haben soll, um mehr Geld vom Jobcenter zu bekommen. Das Landgericht hat sechs Verhandlungstage angesetzt, das Urteil könnte am 9. Oktober fallen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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