3. Fußball-Liga
Keine Entwarnung bei 1860 - Trainer liebäugelt mit Neuzugang

Christian Kunz/dpa
Niederlechner (2.v.l.) und Verlaat (r.) sollen bald wieder ins Lauftraining einsteigen, Jacobsen (2.v.r.) ist nach seiner Gelbsperre zurück. (Archivbild)
Nach dem Ausfall von gleich elf Spielern in der vergangenen Woche hat Trainer Markus Kauczinski bei Fußball-Drittligist TSV 1860 München keine Entwarnung geben können. „Thomas Dähne steht wieder zur Verfügung und Thore Jacobsen hat seine Sperre abgesessen“, sagte Kauczinski vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (16.30 Uhr) gegen den VfL Osnabrück. Im Gegenzug kommt Maximilian Wolfram als weiterer Ausfall dazu. Trotz der vielen Ausfälle hatten sich die Münchner in der Vorwoche zu einem 1:1 gegen Rot-Weiss Essen gekämpft.
Kauczinski betonte, dass er als Trainer schon öfter solche Momente erlebt habe. „Wir müssen das Beste draus machen. Jeder, der auf dem Platz steht, hat den Anspruch, in der ersten Elf zu sein“, sagte der 55-Jährige. „Deshalb gibt es keine Ausreden oder Rumgejammere, sondern jeder muss Gas geben und das Beste zeigen.“
Osnabrück ist als Tabellenfünfter in Schlagweite zu den Aufstiegsrängen. Die „Löwen“ liegen vier Zähler dahinter auf Platz neun. Zwar sei die Tabelle in dieser Saisonphase noch nicht aussagekräftig genug, sagte Kauczinski, „aber um dranzubleiben, müssen wir punkten. Wir werden alles dafür tun, dass uns das gelingt.“
Der 1860-Trainer hofft, dass Jesper Verlaat, Manuel Pfeifer, Florian Niederlechner und Samuel Althaus bald ins Lauftraining einsteigen. „Die Jungs brauchen aber unterschiedlich Zeit, um wieder in die Performance zu kommen“, sagte Kauczinski, der mit einem Winter-Neuzugang im Sturm liebäugelt. „Aber es bleibt dabei: Ein Kandidat muss uns sofort weiterhelfen.“
Schon jetzt wieder bereit fühlt sich laut dem Coach Angreifer Sigurd Haugen nach seinem Kieferbruch. Doch sein Trainer bremst. „Der Kiefer muss zuerst komplett verwachsen. Wir müssen das immer wieder röntgen lassen und schauen, wie es mit den Zweikämpfen ist“, sagte Kauczinski. Bis dahin steht für ihn Training ohne Körperkontakt auf dem Programm.








