Wetterkapriolen

Kaniber verpasst Landtagssitzung wegen Berliner Eisregen

Unfreiwillige Wartezeit für Agrarministerin Kaniber am Berliner Flughafen. Der Eisregen verhinderte ihren Abflug in Richtung München. (Archivbild)

Unfreiwillige Wartezeit für Agrarministerin Kaniber am Berliner Flughafen. Der Eisregen verhinderte ihren Abflug in Richtung München. (Archivbild)

Von dpa

Infolge des heftigen Eisregens hat Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ihre Teilnahme an der Landtagssitzung in München verpasst. Statt im Plenarsaal auf der Regierungsbank musste die CSU-Politikerin den Donnerstag zunächst im Wartebereich auf dem Berliner Flughafen verbringen - immer in der Hoffnung, dass bald eine Maschine in die bayerische Landeshauptstadt abheben kann. Im Landtag konnte Kaniber deswegen ihren geplanten Redebeitrag nicht halten.

„Ich will heim! Heimflug gecancelt wegen Schnee am Berliner Flughafen. Es kann doch nicht sein, dass jeder kalte Wintertag und jeder Neuschnee Deutschland aus der Bahn wirft“, teilte Kaniber auf ihrem Instagram-Kanal mit. „Es muss sich echt was ändern in unserem Land.“

Kaniber hatte in Berlin am Mittwoch die Messe Fruit Logistica besucht und dort für die regionale Versorgungssicherheit durch heimische Landwirte geworben.

Am Berliner Flughafen BER hatten am Donnerstagvormittag zunächst wegen der eisigen Wetterkapriolen keine Flugzeuge starten können. Kaniber war also mit ihrem unfreiwilligen Aufenthalt am Flughafen nicht alleine. Erst am späten Vormittag konnte dann die erste Maschine mit großer Verspätung wieder starten. „Fluggäste brauchen weiterhin Geduld“, sagte eine BER-Sprecherin.

Es werde noch den ganzen Tag zu Verspätungen oder Streichungen kommen, da wegen der dicken Eisschicht auf den Flugzeugen die Enteisungen doppelt so lang wie üblich bräuchten, so die Sprecherin weiter. Pro Flugzeug könne das bis zu 60 Minuten dauern. Dies gilt offenbar auch für Flüge nach München. Auf der Webseite des Flughafens war zu sehen, dass auch für den Nachmittag geplante Flüge gestrichen blieben.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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