Tödlicher Unfall

Jugendlicher will Schnee von Stromleitung räumen und stirbt

Der Jugendliche wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo er zwei Tage später starb. (Symbolbild)

Der Jugendliche wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo er zwei Tage später starb. (Symbolbild)

Von dpa

Beim Versuch, eine Stromleitung von Schneemassen zu befreien, ist ein Jugendlicher in Oberbayern gestorben. Er habe die durchhängende Leitung am Freitag auf einem Hof in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) bemerkt, teilte die Polizei mit. Beim Versuch, den Schnee mit einer Teleskop-Astschere aus Metall von der Leitung zu entfernen, habe er einen Stromschlag erlitten.

Der Jugendliche, der demnach in Begleitung zweier Freunde war, sei schwer verletzt per Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden. Dort starb er laut Polizei am Sonntag an seinen schweren Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen gehen die Beamten von einem tödlichen Unfall aus.

Die Polizei warnte in diesem Zusammenhang davor, sich in die Nähe durchhängender Stromleitungen zu begeben. „Wer mit diesen mittelbar oder unmittelbar in Kontakt gerät, muss mit schweren bis hin zu tödlichen Verletzungen rechnen“, teilten die Beamten mit. „Bereits die Annäherung an Oberleitungen ist extrem gefährlich und die Hochspannung kann zu einem tödlichen Stromschlag führen.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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