Höchstes Risiko am Donnerstag

Hohe Waldbrandgefahr in Bayern - Hitzewelle wird heftiger

In Bayern besteht in den kommenden Tagen Waldbrandgefahr. (Archivbild)

In Bayern besteht in den kommenden Tagen Waldbrandgefahr. (Archivbild)

Von dpa

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die kommenden Tage eine hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr für weite Teile Bayerns gemeldet. Mehr als zehn Messstationen zeigen für Donnerstag die höchste Gefahrenstufe. Die Landesregierungen von Niederbayern und der Oberpfalz haben bereits Beobachtungsflüge angeordnet.

Auch am heutigen Mittwoch sowie am Freitag und am Samstag besteht laut DWD-Daten ein mittleres bis hohes Waldbrandrisiko im Freistaat. Um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen, sollen in Niederbayern von Mittwoch bis Freitag Luftbeobachtungen durchgeführt werden. In der Oberpfalz soll sogar bis Montag geflogen werden.

Um das Risiko für Brände zu minimieren, rufen die Landesregierungen dazu auf, in Waldgebieten und deren Umgebung keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Fahrzeuge sollten zudem nicht auf leicht entzündlichem Untergrund wie Wiesen oder Waldwegen geparkt werden.

Insbesondere für den Süden Bayerns gilt laut DWD am Mittwoch zudem eine Hitze-Warnung: Am Westrand von Hoch Olaf über Osteuropa gelange von Südwesten zunehmend heiße Luft subtropischen Ursprungs nach Süddeutschland. Für den Nachmittag und Abend müsse in Alpennähe mit einzelnen Gewittern und Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden. Im Norden Bayerns bleibe es zwar heiß, Unwetter drohten hier aber nicht.

Der Mittwoch startet laut DWD vor allem in Schwaben teilweise wolkig, vereinzelt könne es auch etwas regnen. Sonst gebe es häufig Sonne. Das Thermometer klettert im Freistaat auf 31 bis 35 Grad - es ist der Beginn einer neuen Hitzewelle. Im Norden kann es sogar noch heißer werden, das Quecksilber kann hier auf bis zu 37 Grad klettern. Für die kommenden Tage muss mit weiter steigenden Temperaturen gerechnet werden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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