Aufstiegsfavorit in der Krise
Hannover-Trainer ohne Jobangst: „Da gibt es keine Endspiele“
Trainer Christian Titz von Hannover 96 steht vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg stark unter Druck. Der Aufstiegskandidat gewann in der 2. Fußball-Bundesliga nur eines der ersten vier Spiele. Der verpasste Aufstieg in der Vorsaison und das belastete Verhältnis zu dem neuen Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt kommen noch hinzu. Dennoch hat Titz vor dem Freitagabendspiel beim noch ungeschlagenen Tabellenzweiten (18.30 Uhr/Sky) keine Angst um seinen Job.
„Wir sind am fünften Spieltag. Da gibt es keine Endspiele“, sagte Titz bei seiner Pressekonferenz zum Nürnberg-Spiel. „Ich sehe uns nicht in der Krise. Ich sehe uns in einem Saisonverlauf, in dem wir in den ersten beiden Spielen klar überlegen waren und sie nicht für uns entschieden haben. Danach haben wir drei Spieltage gehabt, in denen wir es deutlich besser gemacht haben. Genau den Weg wollen wir fortgehen.“
Die Arbeit seines Trainerkollegen Miroslav Klose in Nürnberg nannte Titz „ein schönes Beispiel“ für Geduld und Weitsicht im Profifußball. Klose habe beim FCN eine Mannschaft „gestaltet und entwickelt. Er hat aber auch schon zwei Phasen hinter sich, wo es nicht ganz so erfolgreich gelaufen ist.“
Das müsse man aushalten können, so der Hannover-Trainer. „Im Fußball werden Dinge gern von außen hereingetragen. Es werden Dinge gern besprochen und Spiele bewertet. Aber das hat mich persönlich gar nicht zu interessieren. Sondern ich bin hier mit meiner Mannschaft und den Leuten hier, um die nächsten Spiele erfolgreich zu gestalten.“









