Strafprozess

Griff in Asservatenkammer: Polizeibedienstete vor Gericht

Eine ehemalige Polizeiangestellte soll sich aus der Asservatenkammer bedient haben. (Symbolbild)

Eine ehemalige Polizeiangestellte soll sich aus der Asservatenkammer bedient haben. (Symbolbild)

Von dpa

Eine Polizeiangestellte muss sich heute in Nürnberg vor Gericht verantworten, weil sie sich regelmäßig aus der Asservatenkammer des Polizeipräsidiums Mittelfranken bedient haben soll. Insgesamt soll die Frau fast 200.000 Euro an sich genommen haben - diese Bargeldbeträge waren im Safe der Asservatenstelle aufbewahrt.

Die Angestellte hatte sich der Anklage der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zufolge einen Schlüssel besorgt. Als ihre Kollegen Feierabend hatten, soll sie zugegriffen haben.

Die Frau habe insgesamt sechsmal in der Asservatenkammer Geld gestohlen, listet die Anklage auf. Die aufbewahrten Banknoten stammten aus aufgeflogenen Betäubungsmittelgeschäften, Menschenhandel und Geldwäsche.

Als sie das Bargeld bereits hatte, gab sie es der Anklage zufolge an ihren Ex-Freund weiter, um zu verhindern, dass es bei ihr gefunden werden konnte. Dieser gab es wiederum an Dritte weiter. Die Polizeiangestellte hatte jedoch jederzeit Zugriff. Der Ex-Freund steht ebenfalls vor Gericht und muss sich wegen Geldwäsche verantworten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.