Skispringen

Gerichtstermin wegen Neujahrsspringen findet nicht statt

Das Neujahrsspringen fasziniert Jahr für Jahr. (Archivbild)

Das Neujahrsspringen fasziniert Jahr für Jahr. (Archivbild)

Von dpa

Das Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen wird doch kein Fall fürs Gericht. Vor einem für diesen Dienstag angesetzten Gütetermin vor dem Landgericht München I haben sich der Deutsche Skiverband (DSV) und der für das berühmte Neujahrsspringen verantwortliche Skiclub Partenkirchen geeinigt. In dem Zwist war es um das Vertragskonstrukt zwischen DSV und dem Skiclub und die Einnahmenverteilung gegangen. Der Club hatte mehr Geld beansprucht.

„Wir freuen uns, dass es nach intensiven und konstruktiven Gesprächen gelungen ist, eine gemeinsame und tragfähige Lösung für die Ausrichtung des Neujahrsspringens zu finden“, sagte DSV-Vorstand Andreas Schlütter. „Wir haben in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass wir überzeugt sind, die noch offenen Fragestellungen gemeinsam lösen zu können. Diese Zuversicht hat sich bestätigt. Dazu beigetragen haben auch die sehr konstruktiven Gespräche mit dem Bürgermeister sowie den Vertreterinnen und Vertretern des Marktes Garmisch-Partenkirchen.“

Symbol für die Tournee: die goldene Siegertrophäe. (Archivbild)
Symbol für die Tournee: die goldene Siegertrophäe. (Archivbild)
Symbol für die Tournee: die goldene Siegertrophäe. (Archivbild)
Wellinger und Co. warten seit Langem auf einen Triumph. (Archivbild)
Wellinger und Co. warten seit Langem auf einen Triumph. (Archivbild)
Wellinger und Co. warten seit Langem auf einen Triumph. (Archivbild)

Das Gericht bestätigte auf Anfrage, dass der Termin zur Güteverhandlung aufgehoben wurde, da der Antrag seitens der Antragstellerpartei zurückgenommen wurde. Antragstellerpartei war der Skiclub beziehungsweise das Organisationskomitee zur Durchführung des Neujahrsspringens. Das Springen ist Teil der traditionellen Vierschanzentournee.

„Wir tragen das komplette Risiko, hatten 22 Jahre lang aber keine signifikanten Zahlungsanpassungen. In den vergangenen beiden Jahren hatten wir bei der Tournee Fehlbeträge in unseren Kassen“, hatte Michael Maurer als Präsident des Skiclubs Partenkirchen vor einiger Zeit der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt. Auf dpa-Anfrage äußerte sich der Skiclub am Montag zunächst nicht.

Details über die Einigung wurden nicht bekannt. „Für uns war stets entscheidend, Verantwortung zu übernehmen und den Blick auf das zu richten, was uns verbindet: die Zukunft des Neujahrsspringens und die besondere Bedeutung dieses traditionsreichen Standorts für den internationalen Skisport. Deshalb freuen wir uns, dass die Ampeln nun auf Grün stehen und wir den Fokus wieder vollständig auf die sportliche Vorbereitung richten können“, sagte DSV-Vorstandssprecher Schlütter.

„Vor uns liegt ein ganz besonderes Jahr: Die Vierschanzentournee feiert ihr 75-jähriges Jubiläum, und erstmals wird es in diesem Rahmen auch eine Tournee der Damen geben. Das ist ein starkes Signal für die Weiterentwicklung unseres Sports und ein Anlass, auf den wir uns gemeinsam mit großer Vorfreude vorbereiten“, sagte Schlütter.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.