Justiz

Gerichtspräsidentin: KI kein guter Ratgeber für Bürger

Die Präsidentin des Landessozialgerichts sieht KI-Einsatz kritisch (Archiv).

Die Präsidentin des Landessozialgerichts sieht KI-Einsatz kritisch (Archiv).

Autorenprofile
Von dpa

Die Präsidentin des Bayerischen Landessozialgerichts, Edith Mente, sieht den vermehrten Einsatz von Künstlicher Intelligenz beim Verfassen von Klageschriften kritisch. „KI ist für rechtsuchende Bürger kein guter juristischer Ratgeber“, sagte sie in München. „Sie stiftet mit seitenlangen, nicht zielgerichteten Ausführungen häufig Verwirrung und führt im Zweifel zu Verzögerungen.“

Weil eine Überlastung der bayerischen Sozialgerichte durch eine hohe Zahl der Verfahren inzwischen ein „Dauerzustand“ sei, rät Mente Bürgern, die Klage einlegen wollen: „Fassen Sie sich kurz! Nennen Sie in Ihren Klagen Ihr Klageziel und die Punkte, die nach Ihrer Auffassung bisher nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Mehr ist nicht nötig. Insbesondere die rechtliche Würdigung ist Aufgabe des Gerichts.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Autoren des Artikels folgen

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.