Einsatz

Gefährliche Lösungsmittel an Schule - Fall für Spezialkräfte

Die Substanzen waren im Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium entdeckt worden.

Die Substanzen waren im Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium entdeckt worden.

Von dpa

An einem Bayreuther Gymnasium sind gefährliche Substanzen in einem Chemieschaukasten entdeckt worden. Drei Gefäße wurden nach Angaben der Polizei in einem Erdloch auf einer Wiese nahe der Schule kontrolliert gesprengt. Schüler und Lehrkräfte waren wegen der bayerischen Pfingstferien nicht im Gebäude. Auch das nahe gelegene Bayreuther Volksfest sei nicht beeinträchtigt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Wie die Polizei weiter mitteilte, hatte ein Sicherheitsbeauftragter der Schule die Chemikalien entdeckt. Nach Angaben des Kultusministeriums sollte die Chemiesammlung umziehen. Bei den Vorbereitungen sei entdeckt worden, dass eine Substanz überprüft werden müsse.

Der Sicherheitsbeauftragte informierte die Polizei. Nach Einschätzung von Spezialkräften „sind die Substanzen altersbedingt instabil geworden“. Es handelte sich um alkoholische Lösungsmittel, die wegen der langen Lagerung teils eingetrocknet und bereits auskristallisiert waren. Dadurch waren sie laut Polizei stoßempfindlich und nicht mehr transport- oder handhabungssicher.

Da ein gefahrloser Abtransport nicht möglich war, mussten die Behälter gesprengt werden. Anwohner waren gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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