25 Jahre nach dem Mord
Gedenken an NSU-Opfer Habil Kiliç

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Rund 70 Teilnehmer waren nach Angaben des Veranstalters zur Gedenkveranstaltung am Nachmittag gekommen.
Vor 25 Jahren wurde der Gemüsehändler Habil Kiliç in München durch die NSU-Rechtsextremisten ermordet. Nun gab es in der Landeshauptstadt eine Gedenkveranstaltung, um an ihn und die anderen NSU-Opfer zu erinnern; der Türkenrat München hatte dazu aufgerufen. Rund 70 Menschen versammelten sich nach Angaben der Organisatoren nahe dem damaligen Tatort in der Bad-Schachener-Straße.
Die rechtsextreme Terrorgruppe NSU („Nationalsozialistischer Untergrund“) ermordete zehn Menschen, verübte Sprengstoffanschläge und beging Raubüberfälle, bevor sie enttarnt wurde. Kiliç war am 29. August 2001 erschossen worden. Die Opfer des NSU waren neun Gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft sowie eine deutsche Polizistin.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
In seinem Gemüseladen «Himmet Market» in der Bad-Schachener-Straße wurde Habil Kiliç vor 25 Jahren ermordet.








