Kriminalität

Falsche Polizisten erbeuten von Senioren ein Vermögen

Telefonbetrüger erbeuteten in Bayern mit perfiden Lügengeschichten hunderttausende Euro. (Symbolbild)

Telefonbetrüger erbeuteten in Bayern mit perfiden Lügengeschichten hunderttausende Euro. (Symbolbild)

Von dpa

Mit der Masche der falschen Polizeibeamten haben Telefonbetrüger in Bayern in gleich zwei Fällen abkassiert. Sowohl in München als auch im mittelfränkischen Schwabach übergaben die Opfer jeweils Wertgegenstände in sechsstelliger Höhe.

In der Landeshauptstadt traf es einen über 80-Jährigen. Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurde dem Mann am Telefon vorgespiegelt, bei der Festnahme zweier Personen sei ein Zettel mit seinem Namen gefunden worden. Deshalb müssten seine Wertgegenstände in Sicherheit gebracht werden.

Der Senior übergab einem Abholer Bargeld, Schmuck und Goldmünzen im Wert von rund 120.000 Euro. Die Sprecherin sagte, der Mann sei erst misstrauisch geworden und habe den Notruf gewählt, nachdem ein weiterer angekündigter Beamter nicht erschienen war. Dieser hätte ihn angeblich zur Vernehmung abholen sollen. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich im Schwabacher Stadtteil Forsthof. Dort erhielt eine 86-Jährige einen sogenannten Schockanruf. Die Anrufer behaupteten, ein naher Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, und forderten die sofortige Zahlung einer Kaution.

Die 86-Jährige ging auf die Forderung ein und übergab Wertsachen im sechsstelligen Bereich an eine unbekannte Abholerin. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung entkamen auch hier die Tatverdächtigen unerkannt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.