Robotaxis

Fahrerlose Taxis in München: Waymo kündigt Start für 2027 an

Robotaxis der Google-Schwesterfirma Waymo sollen 2027 in München fahren. (Archivbild)

Robotaxis der Google-Schwesterfirma Waymo sollen 2027 in München fahren. (Archivbild)

Von dpa

In der bayerischen Landeshauptstadt sollen Fahrgäste künftig in Autos ohne menschliches Fahrpersonal einsteigen können. Die Google-Schwesterfirma Waymo plant, Ende 2027 in München einen regulären fahrerlosen Fahrdienst für die Öffentlichkeit in Betrieb zu nehmen. Das kündigte das Unternehmen in einem Blog-Eintrag an. München wird damit die erste Stadt des Anbieters innerhalb der Europäischen Union.

Erste Testfahrten starten in wenigen Wochen

Bereits in den kommenden Wochen sollen die ersten Fahrzeuge auf den Münchner Straßen zu sehen sein. In dieser Erprobungsphase werden die Wagen das Straßennetz erfassen und zunächst noch von geschultem Fachpersonal am Steuer gelenkt, um das Fahrsystem auf die Besonderheiten des örtlichen Verkehrs einzustellen.

Für den späteren Betrieb ohne Fahrerin oder Fahrer arbeitet das Unternehmen mit dem Kraftfahrt-Bundesamt sowie den zuständigen Landes- und Kommunalbehörden zusammen, um die rechtlichen Zulassungen zu erhalten. Deutschland hatte bereits im Jahr 2021 mit entsprechenden gesetzlichen Regelungen die Grundlage für den fahrerlosen Straßenverkehr im Alltag geschaffen.

350 Millionen Kilometer absolviert

Waymo verweist auf umfangreiche Erfahrungen aus den Vereinigten Staaten, wo der Fahrdienst derzeit in elf Großräumen und Städten - Atlanta, Austin, Dallas, Houston, Los Angeles, Miami, Nashville, Orlando, Phoenix, San Antonio sowie der Bucht von San Francisco - für die Öffentlichkeit im Einsatz ist. Die Fahrzeuge haben dort nach Unternehmensangaben bereits über 350 Millionen Kilometer ohne menschliche Steuerung zurückgelegt und mehr als 20 Millionen bezahlte Fahrten durchgeführt. Laut Waymo ist das System dabei deutlich sicherer unterwegs als Menschen am Steuer - das Unternehmen meldet auf Grundlage eigener Erhebungen unter anderem ein Vielfaches weniger an Unfällen mit Schwerverletzten sowie Fuß- und Radverkehr.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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