Millionenmarke für Kinofilm

Eine Million Kinozuschauer feiern „Ach, diese Lücke“

Eine Million Menschen haben die Tragikomödie mit Bruno Alexander (M) mittlerweile gesehen, die Simon Verhoeven (l) inszeniert hat nach einem Roman von Joachim Meyerhoff (r). (Archivbild)

Eine Million Menschen haben die Tragikomödie mit Bruno Alexander (M) mittlerweile gesehen, die Simon Verhoeven (l) inszeniert hat nach einem Roman von Joachim Meyerhoff (r). (Archivbild)

Von dpa

Die Tragikomödie „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ mit Senta Berger und „Die Discounter“-Star Bruno Alexander hat eine wichtige Marke erreicht: Mehr als eine Million Kinotickets seien für den Film unter Regie von Simon Verhoeven verkauft worden, teilte die Produktionsfirma Komplizenfilm mit.

In der Verfilmung des gleichnamigen autobiografischen Bestsellers von Joachim Meyerhoff zieht der 20-jährige Joachim zu den Großeltern nach München, um die Schauspielschule zu besuchen. Eine Zeit mit komischen, skurrilen und auch wehmütigen Erlebnissen beginnt.

Nachwuchs-Star des Films: Bruno Alexander. Dass er die Rolle bekam, hat er Verhoevens 15-jährigem Sohn David zu verdanken, der von der Serie „Die Discounter“ begeistert ist. „Er hat gesagt, schau dir doch mal den Bruno Alexander an, könnte der nicht was sein für deinen Film?“, erzählt Verhoeven. „Und er hatte recht, wir haben nie einen anderen Schauspieler gecastet. Der Bruno trägt diesen Film sensationell. Er ist für mich die Entdeckung dieses Films.“ Auch Senta Berger schwärmt ihrem Film-Enkel: „Ich bin tief beeindruckt von Bruno.“

Senta Berger schwärmt von Bruno Alexander. (Handout)
Senta Berger schwärmt von Bruno Alexander. (Handout)
Senta Berger schwärmt von Bruno Alexander. (Handout)
Simon Verhoevens Sohn David (r) hat seinen Vater für die Besetzung des Films einen wichtigen Tipp gegeben. (Archivbild)
Simon Verhoevens Sohn David (r) hat seinen Vater für die Besetzung des Films einen wichtigen Tipp gegeben. (Archivbild)
Simon Verhoevens Sohn David (r) hat seinen Vater für die Besetzung des Films einen wichtigen Tipp gegeben. (Archivbild)
Eine wichtige Erfahrung für Alexander: mal nicht «in Kontrolle» zu sein. (Archivbild)
Eine wichtige Erfahrung für Alexander: mal nicht «in Kontrolle» zu sein. (Archivbild)
Eine wichtige Erfahrung für Alexander: mal nicht «in Kontrolle» zu sein. (Archivbild)
Senta Berger hat den Dreh sehr genossen, vor allem mit Nachwuchs-Star Bruno Alexander. (Archivbild)
Senta Berger hat den Dreh sehr genossen, vor allem mit Nachwuchs-Star Bruno Alexander. (Archivbild)
Senta Berger hat den Dreh sehr genossen, vor allem mit Nachwuchs-Star Bruno Alexander. (Archivbild)

In „Die Discounter“ spielt Alexander den Supermarkt-Mitarbeiter Titus und ist auch am Drehbuch und an der Regie beteiligt. Nun also eine Literaturverfilmung. „Ich habe vorher viele eigene Sachen gemacht, viel Improvisation, bei denen ich dann auch eher in Kontrolle und nicht nur Schauspieler war“, beschreibt es der 26-Jährige. „Die tolle Zusammenarbeit bei diesem Film hat mir zum ersten Mal gezeigt, dass ich auch als Schauspieler bestehen kann, mit Dialogen, die nicht von mir und nicht improvisiert sind.“

Doch die Umstellung war nicht immer leicht. „Die schwierigeren Szenen waren die, in denen ich nicht den unsicheren Schauspielschüler darstellen musste, sondern in denen ich richtig gut sein musste, auf einer Theaterbühne. Das war auf jeden Fall eine Herausforderung.“

Wer Berger, Verhoeven und Alexander zusammen erlebt, merkt schnell: Hier besteht eine enge Verbindung, auch lange nach Drehende im Sommer 2025. „Es waren schon besonders schöne und emotionale Dreharbeiten“, sagt die 84 Jahre alte Berger über die Zeit, als sie unter Regie ihres Sohnes Simon vor der Kamera stand, an der Seite von Michael Wittenborn in der Rolle ihres Ehemannes. „Wir haben gemerkt, da entsteht was Tolles, da halten wir zusammen, da geben wir unser Bestes und das haben auch alle gemacht.“

Emotionen spielten auch deshalb eine Rolle, weil ein gutes Jahr vor dem Dreh Senta Bergers Ehemann Michael Verhoeven gestorben war, der Vater von Simon Verhoeven. „Es war eine sehr intensive Zeit, eine Zeit der Nähe, eine Zeit, wo man sich gegenseitig auch wieder ein bisschen aufgerichtet hat, wo man auch mal wieder miteinander ein bisschen lachen konnte und eine sehr ernsthafte, schöne, konzentrierte Arbeit machen konnte“, erinnert sich der Regisseur.

„Diese menschlichen Verbindungen für mich - mit meiner Mutter zu drehen, mit jemandem zu drehen wie Bruno, dazu einen Stoff, der so persönlich ist - diese Art von Arbeit passiert sehr selten“, so Verhoeven. „Dass das Ding dann auch noch erfolgreich ist und so toll ankommt, ist noch das Tüpfelchen auf dem "I"“.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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