Übernahmepoker

Netflix legt kein höheres Angebot für Warner Bros vor

Netflix hat sich entschieden hat, das Angebot für Warner Bros. nicht zu erhöhen. (Archivbild)

Netflix hat sich entschieden hat, das Angebot für Warner Bros. nicht zu erhöhen. (Archivbild)

Von dpa

Im Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers will Netflix dem Rivalen Paramount nicht mehr Paroli bieten. Man habe sich entschieden, das Angebot für Warner Bros. nicht zu erhöhen, teilte der Streamingdienst Netflix mit.

Unmittelbar zuvor hatte Warner Brothers ein nochmals verbessertes Gebot von Paramount formal als „überlegen“ eingestuft. Angesichts dieses Angebots sei „der Deal finanziell nicht mehr attraktiv“, erklärte Netflix.

Der Warner-Verwaltungsrat hielt trotz des neuen Paramount-Angebots an seiner Empfehlung an die Aktionäre fest, das Übernahmeangebot von Netflix anzunehmen, wie es in einer nach US-Börsenschluss veröffentlichten Mitteilung hieß. Die Abstimmung darüber wurde auf den 20. März angesetzt. Die Übernahmevereinbarung mit Netflix bleibe in Kraft.

Warner und Netflix waren Anfang Dezember eine verbindliche Übernahmevereinbarung für das Studio- und Streaming-Geschäft eingegangen. Wenige Tage später wandte sich Paramount direkt an die Aktionäre und bot 108,4 Milliarden Dollar für den gesamten heutigen Konzern Warner Bros. Discovery samt der TV-Sender, darunter CNN. Netflix bietet knapp 83 Milliarden Dollar für die Filmstudios und das Streaming-Geschäft.

Die Co-Chefs von Netflix, Ted Sarandos und Greg Peters, betonten nun, die ausgehandelte Transaktion hätte einen Mehrwert für die Aktionäre geschaffen und einen klaren Weg zur behördlichen Genehmigung geboten. „Wir haben uns jedoch stets diszipliniert verhalten. Und zu dem Preis, der erforderlich wäre, um das jüngste Angebot von Paramount Skydance zu erreichen, ist der Deal finanziell nicht mehr attraktiv“, betonten die beiden Manager.

„Wir sind überzeugt, dass wir die ikonischen Marken von Warner Bros. gut geführt hätten und dass unser Deal die Unterhaltungsindustrie gestärkt und mehr Arbeitsplätze in der Produktion in den USA erhalten und geschaffen hätte“, teilten Sarandos und Peters weiter mit. „Aber diese Transaktion war immer ein "Nice to have" zum richtigen Preis, kein "Must have" um jeden Preis.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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