ID. Polo und Cupra Raval

Günstigere E-Autos: VW startet Produktion in Spanien

Mit dem ID. Polo verabschiedet sich VW von den Nummern in den Modellnamen und kehrt zu den bekannten Bezeichnungen zurück. Die Studie hatte noch ID.2all geheißen. (Archivbild)

Mit dem ID. Polo verabschiedet sich VW von den Nummern in den Modellnamen und kehrt zu den bekannten Bezeichnungen zurück. Die Studie hatte noch ID.2all geheißen. (Archivbild)

Von dpa

Bei der spanischen Volkswagen-Tochter Seat ist im Werk Martorell bei Barcelona offiziell die Produktion der ersten beiden günstigeren Elektro-Kleinwagen ID. Polo und Raval angelaufen. Der vollelektrische Polo soll in der Basisversion knapp unter 25.000 Euro kosten, der Raval von Cupra 1.000 Euro mehr. Konzernchef Oliver Blume sprach bei dem feierlichen Produktionsbeginn im Beisein des spanischen Regierungschefs Pedro Sánchez von einem „industriellen Aufbruch für Spanien und Europa“.

Günstigere E-Autos hätten ein enormes Potenzial, betonte Blume. „Der Markt für vollelektrische Kleinwagen in Europa wird nach 2030 rund viermal so groß sein wie heute“, prognostizierte der Konzernchef. Zugleich warnte er, der Wettbewerb im Einstiegssegment werde härter. „Die EU muss im Klimaschutz führend bleiben - und dies als Erfolgsfaktor für ihr Wirtschaftsmodell nutzen“, forderte Blume. Die Politik müsse dafür die Voraussetzungen schaffen mit attraktiven Anreizen und wettbewerbsfähigen Arbeitskosten.

In Spanien ist jetzt die Produktion des ID. Polo angelaufen. (Archivbild)
In Spanien ist jetzt die Produktion des ID. Polo angelaufen. (Archivbild)
In Spanien ist jetzt die Produktion des ID. Polo angelaufen. (Archivbild)
Mit dem noch günstigeren ID. Every1 will Konzernchef Oliver Blume im kommenden Jahr nachlegen. (Archivbild)
Mit dem noch günstigeren ID. Every1 will Konzernchef Oliver Blume im kommenden Jahr nachlegen. (Archivbild)
Mit dem noch günstigeren ID. Every1 will Konzernchef Oliver Blume im kommenden Jahr nachlegen. (Archivbild)
Auf der Automesse IAA Mobility in München war der ID. Polo im September noch im bunten Tarnkleid zu sehen. (Archivbild)
Auf der Automesse IAA Mobility in München war der ID. Polo im September noch im bunten Tarnkleid zu sehen. (Archivbild)
Auf der Automesse IAA Mobility in München war der ID. Polo im September noch im bunten Tarnkleid zu sehen. (Archivbild)
Der Cupra Raval soll bereits kurz vor dem ID. Polo auf den Markt kommen. (Archivbild)
Der Cupra Raval soll bereits kurz vor dem ID. Polo auf den Markt kommen. (Archivbild)
Der Cupra Raval soll bereits kurz vor dem ID. Polo auf den Markt kommen. (Archivbild)

Der ID. Polo und der Cupra Raval sollen erst der Anfang sein. Zwei weitere E-Modelle von VW und Skoda sollen im nordspanischen Pamplona folgen. VW-Markenchef Schäfer ergänzte mit Blick auf den ID. Polo: „Moderne Elektromobilität darf kein Luxus sein. Sie muss funktionieren, bezahlbar sein und im Alltag überzeugen - genau dafür steht dieses Auto.“ Im kommenden Jahr soll dann für rund 20.000 Euro der noch günstigere ID. Every1 hinzukommen, der in Portugal produziert werden wird.

Selbst die 25.000 Euro Einstiegspreis, die VW beim ID. Polo verspricht, sind nicht sofort zu haben: Zum Start gibt es sowohl den Cupra als auch den VW nur besser ausgestattet und mit großer Batterie für deutlich über 30.000 Euro. Erst ab Juli sollen bei beiden dann die günstigen Einstiegsversionen mit kleinem Akku und weniger PS bestellbar sein. Ausgeliefert wird der ID. Polo dann in beiden Varianten ab September.

Dass die Autos in Spanien gebaut werden, liegt vor allem an den Kosten. „In Deutschland lässt sich so ein Modell nicht mehr bauen“, sagt Branchenexperte Bratzel. Das würde sich schlicht nicht rechnen. Spanien lockt dagegen mit günstigem Solarstrom für die Batteriefertigung und niedrigen Lohnkosten in der Montage. Zusätzlich legt der Staat dort noch fast 400 Millionen Euro an Fördermitteln obendrauf. Auch der Verbrenner-Polo war über die Jahrzehnte überwiegend in Spanien hergestellt worden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.