iPhone-App

Frankfurter Student gewinnt bei Apples Entwickler-Wettbewerb

Anton Baranov (l) zeigte seine App sowohl Apple-Chef Tim Cook (M) als auch dessen designiertem Nachfolger John Ternus.

Anton Baranov (l) zeigte seine App sowohl Apple-Chef Tim Cook (M) als auch dessen designiertem Nachfolger John Ternus.

Von dpa

Ein 22-jähriger Student aus Frankfurt ist mit einer App, mit der man Präsentationen üben kann, unter den Gewinnern eines Programmierwettbewerbs von Apple. Die Anwendung „Pitch Coach“ von Anton Baranov kann unter anderem Empfehlungen zum Sprachtempo geben, auf Füllwörter hinweisen sowie mit Hilfe der Bewegungssensoren von Apples Airpods-Ohrhörern auch die Haltung kontrollieren. Die Auswertung der Daten läuft mit KI-Modellen des Konzerns direkt auf den iPhones der Nutzer ohne den Bedarf, Informationen in die Cloud schicken zu müssen.

Baranov bietet die App kostenlos an, könnte sich aber vorstellen, irgendwann zusätzliche Funktionen in einem Abo-Modell zu vermarkten. Seine Anfänge in der Software-Branche fallen in eine Zeit, in der viel darüber diskutiert wird, ob Künstliche Intelligenz relativ schnell Programmierer ersetzen könnte.

Denn KI-Modelle unter anderem vom ChatGPT-Entwickler OpenAI oder dem Rivalen Anthropic werden immer besser darin, Software zu schreiben. Baranov glaubt aber, dass Menschen weiterhin eine lenkende Rolle spielen werden, während sie KI als ein Werkzeug einsetzen und deren Ergebnisse überwachen. Er selbst habe auf Künstliche Intelligenz zurückgegriffen, um die App in mehr als 20 Sprachen anbieten zu können.

Baranov hat einen deutschen Vater und eine Mutter aus Russland. Er wurde im russischen Jekaterinburg geboren und kam im Alter von 18 Jahren nach Deutschland. Er absolviert ein duales Studium in Softwaretechnologie an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Kooperation mit der Deutschen Bank.

Apple-Chef Tim Cook lobte bei der Würdigung der Wettbewerbs-Sieger vor Beginn der Entwicklerkonferenz WWDC Baranovs Apps als „wundervolles Beispiel dafür, wie Technologie Menschen helfen kann, Dinge zu erreichen, die sie selbst nicht für möglich hielten“.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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