Iran-Krieg

Dieselpreis springt um 12 Cent und kratzt am Allzeithoch

Die Spritpreise haben erneut kräftig angezogen. Insbesondere bei Diesel. (Archivbild)

Die Spritpreise haben erneut kräftig angezogen. Insbesondere bei Diesel. (Archivbild)

Von dpa

Binnen zwei Tagen hat sich der Dieselpreis um mehr als 12 Cent erhöht. Am Freitag kostete ein Liter des Kraftstoffs im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,291 Euro, wie Daten des ADAC zeigen. Das sind nur 3 Cent weniger als beim Allzeithoch vor vier Jahren, kurz nach Ausbruch des Ukrainekrieges.

Auch Superbenzin der Sorte E10 verteuerte sich weiter. Am Freitag kostete ein Liter 2,086 Euro, das sind 4,2 Cent mehr als am Mittwoch. Von seinem Allzeithoch im März 2022 ist der Kraftstoff allerdings noch fast 12 Cent entfernt.

Beide Preise haben seit Kriegsbeginn stark angezogen. Ein Liter Diesel war am Freitag um 54,5 Cent teurer als am Tag vor Kriegsausbruch, ein Liter Benzin um 30,8 Cent. Hintergrund sind die durch den Krieg stark angestiegenen Rohölpreise. Es gibt aber auch Kritik an der Mineralölindustrie, dass die Preise im Verhältnis zum Ölpreis zu stark gestiegen seien.

Die ersten Preise vom Samstag deuteten in der Tendenz auf einen leichten weiteren Anstieg bei Diesel und relativ stabile Preise bei E10. Die starken Schwankungen der letzten Zeit machen Prognosen aber extrem unsicher.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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