Grönland-Konflikt

Kampfansage oder Schattenboxen - Wie reagiert EU auf Trump?

China hatte seinen Vize-Ministerpräsidenten zu dem jährlichen Treffen in Davos geschickt.

China hatte seinen Vize-Ministerpräsidenten zu dem jährlichen Treffen in Davos geschickt.

Von dpa

Angesichts der Handelsstreitigkeiten mit den USA hat China beim Weltwirtschaftsforum mehr Austausch gefordert. Im vergangenen Jahr hätten die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen beider Länder einige Aufs und Abs erlebt, sagte Vize-Ministerpräsident He Lifeng in Davos. Lösungen sollten nicht durch Konfrontation, sondern durch Beratungen gesucht werden, erklärte He.

Die Volksrepublik sei ein Handelspartner aller Länder und kein Rivale, sagte der Chinese weiter. Parallel mahnte er in seiner Rede, dass das multilaterale Handelssystem vor ernsthaften Herausforderungen stehe. Bestimmte Nationen verstießen mit einseitigen Praktiken und Handelsabkommen gegen die Regeln der Welthandelsorganisation, erklärte er, ohne einzelne Länder zu nennen.

China hatte in der Vergangenheit immer wieder Sanktionen der EU oder Zölle der USA als einseitige Maßnahme kritisiert. He, der als Vertrauter von Staats- und Parteichef Xi Jinping gilt, hatte die chinesische Delegation in den zurückliegenden Zoll-Verhandlungen mit den USA angeführt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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